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heise+ | Honor Magic V6: Power-Foldable mit Mega-Akku im Test
Das Honor Magic V6 ist beeindruckend flach und trotzdem stark und ausdauernd. Im Test erlaubt es sich kaum Schwächen.
Geschlossen ein normales Smartphone, offen ein quadratisches Mini-Tablet – große Foldables sind wandelbare Geräte mit vielen Möglichkeiten. Honor zählt zu den Herstellern, die bei dieser Gattung früh am Ball waren. Mit dem Honor Magic V6 startet nun die sechste Falt-Generation bei der ehemaligen Huawei-Tochtermarke, zum stolzen Preis von knapp 1700 Euro. Auf dem MWC 2026 in Barcelona hatte Honor das Magic V6 mit seinem Riesen-Akku bereits angekündigt.
Ein derart flaches Foldable wie das Honor Magic V6 wäre noch vor zwei, drei Jahren eine Sensation gewesen. Nur etwa vier Millimeter misst das Gehäuse abseits des Kamerabuckels. Mittlerweile gibt es einige ähnlich schlanke Falt-Smartphones, etwa das Oppo Find N6 oder das Samsung Galaxy Z Fold7, dessen Nachfolger bereits in den Startlöchern stehen soll. Selbst zugeklappt ist das Honor Magic V6 nicht dicker als ein iPhone 17 Pro und viele andere Smartphones, und auch das vordere Display ist ebenso groß. Die schlanke Silhouette bedeutet nicht, dass man diese Telefone in Watte packen muss: Mit IP68/IP69 hält das Magic V6 Staub und Wasser aus, es darf auch untertauchen. Im Test überstand es eine Dusche und ein kurzes Bad unbeschadet.
Die Verarbeitung unseres Testgeräts ist einwandfrei. Die rote Rückseite aus samtig-mattem Kunststoff fasst sich angenehm an und hält Fingerabdrücke wirksam fern. Der Ring aus Metall rund um das Kameraelement besitzt ein feines, gefrästes Raster, das zwar keinen Zweck erfüllt, aber Liebe zum Detail ausdrückt. Das Scharnier, das beide Gehäusehälften verbindet, wirkt stabil und klappt satt auf und zu. Laut Hersteller soll es 500.000 Faltvorgänge überstehen.
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