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Deutsche Bahn führt Bodycams im Fernverkehr ein
Die Deutsche Bahn stattet ihre Mitarbeiter im Fernverkehr künftig schrittweise mit Bodycams aus. Zum Start erhalten mehr als 2.000 Beschäftigte im Zugbegleitdienst, in der Bordgastronomie sowie an den Empfängen der DB Lounges die Kameras. Die Nutzung bleibt dabei freiwillig.
Nach Angaben der Bahn sollen die Bodycams vor allem präventiv wirken, Gewalttaten verhindern oder reduzieren und im Ernstfall zur Beweissicherung beitragen. Sie kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn eine Deeskalation an Bord nicht erfolgreich war. Vor der Einführung müssen alle teilnehmenden Mitarbeiter eine Schulung absolvieren. Dabei geht es unter anderem um die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Kennzeichnungspflicht sowie den praktischen Umgang mit den Geräten.
Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsplans für mehr Sicherheit auf der Schiene“, den die Deutsche Bahn gemeinsam mit Bund, Ländern, Gewerkschaften und weiteren Akteuren beschlossen hat. Hintergrund ist die seit Jahren steigende Zahl von Angriffen auf Mitarbeitende der Bahn.
Weitere Informationen zum Einsatz der Kameras stellt das Unternehmen unter anderem im ICE-Portal sowie auf bahn.de/bodycam-fv bereit.
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