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Volkswagen und PowerCo: Joint Ventures für LFP-Batterien
von Carsten Knobloch
28. Sep. 2026 |
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Volkswagen baut zusammen mit seiner Batterietochter PowerCo und dem chinesischen Partner Gotion High-tech die Fertigung von LFP-Akkus für den europäischen Markt aus. Die Unternehmen arbeiten bereits seit 2020 zusammen und heben nun drei gemeinsame Joint Ventures in Spanien, der Slowakei und Marokko aus der Taufe. Ziel ist der Aufbau einer regionalen Lieferkette für Lithium-Eisenphosphat-Zellen und das benötigte Kathodenmaterial.
LFP-Akkus gelten wegen ihrer Robustheit, Langlebigkeit und der niedrigeren Produktionskosten fpe viele als Schlüssel für bezahlbare Elektroautos. Während der Marktanteil in Europa bis 2030 von aktuell rund 10 Prozent auf 40 bis 60 Prozent klettern könnte, fehlen auf dem Kontinent bislang schlicht nennenswerte eigene Produktionskapazitäten, so Volkswagen.
Die drei Standorte teilen sich die Aufgaben auf. Die im Bau befindliche Gigafabrik von PowerCo im spanischen Valencia wird in ein Joint Venture überführt, an dem PowerCo mit 51 Prozent die Mehrheit behält. Gotion übernimmt 49 Prozent und investiert dafür rund 1,1 Milliarden Euro, um den Standort zum europäischen Produktionszentrum für Einheitszellen auszubauen.
An der Zellfabrik von Gotion im slowakischen Šurany sichert sich PowerCo im Gegenzug 49 Prozent der Anteile für Batteriezellen in Fahrzeugen und Energiespeichern. Im marokkanischen Kenitra entsteht wiederum ein Werk für LFP-Kathodenmaterial, an dem PowerCo ebenfalls 49 Prozent und Gotion 51 Prozent hält.
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