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FRITZ!OS 8.50: Großes Update startet, das steckt drin
von Carsten Knobloch
29. Sep. 2026 |
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FRITZ! schickt die nächste große Runde ins Rennen: Ab sofort rollt FRITZ!OS 8.50 aus. Den Anfang macht die FRITZ!Box 7690. In den kommenden Wochen sollen dann schrittweise weitere aktuelle Router-Modelle und FRITZ!Repeater versorgt werden.
Mit an Bord sind etliche Neuerungen rund um Sicherheit, Komfort und Heimnetz-Verwaltung. Eine nützliche Funktion sind die neuen DNS-Filter. Die FRITZ!Box kann damit Domains blockieren, wobei sich gängige Listen für unerwünschte Adressen einbinden lassen. So können Werbung, Tracker, Phishing-Seiten oder Malware direkt auf Netzwerkebene für alle angeschlossenen Geräte herausgefiltert werden.
Wer im Homeoffice regelmäßig in Videocalls sitzt oder online spielt, bekommt eine automatische Priorisierung an die Hand. Die Box erkennt Anwendungen wie Videokonferenzen oder Gaming selbstständig und zieht sie im Datenverkehr vor, ohne dass man jedes Gerät vorab manuell einstellen muss. In der Web-Oberfläche lässt sich die aktive Bevorzugung einsehen und bis zu 24 Stunden rückwirkend nachvollziehen.
Für Nutzer von LTE- und 5G-Routern gibt es ebenfalls eine sinnvolle Erweiterung: Die Mobilfunk-Modelle der FRITZ!Box unterstützen künftig FRITZ! Failsafe über den LAN-Port. Schließt man dort beispielsweise ein Glasfaser-Modem an, läuft der normale Betrieb über den Festnetzanschluss, während die Mobilfunkverbindung als automatischer Ausfallschutz parat steht.
Auch die Telefonie wird bedacht. Für das FRITZ!Fon zieht ein sogenannter einfacher Modus ein. Dieser reduziert die Menüs auf das Wesentliche, belegt Auswahltasten als Schnellwahltasten und integriert einen SOS-Ruf, der im Notfall bis zu vier hinterlegte Kontakte nacheinander anwählt. In der MyFRITZ!App liefert zudem der neue Smart Check direkt auf der Startseite Statusmeldungen und Tipps, etwa zu fehlenden Mesh-Verbindungen oder Rufsperren.
Im Smart Home können die Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200, 210 sowie die kommende FRITZ!Smart Energy 201 künftig bei Überschreiten einer definierten Leistung nach einer festgelegten Zeitspanne automatisch abschalten. Zudem lassen sich Routinen mit Geofencing-Zonen verknüpfen (beispielsweise wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben). Für Besitzer der FRITZ!Box 5690 Pro schaltet FRITZ! zudem die Funktion als Matter-Bridge frei, wodurch sich verbundene Smart-Home-Komponenten in Plattformen wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa samt Sprachsteuerung einbinden lassen.
Das Update könnt ihr wie gewohnt entweder direkt über die Benutzeroberfläche unter fritz.box anstoßen oder abwarten, bis die automatische Update-Funktion greift. Dann wollen wir mal hoffen, dass wir alle zeitnah versorgt werden, nech?
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