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KI-Tool soll helfen: „Nachhaltigkeit im Krankenhaus muss sich auch rechnen“
Ein KI-gestützter Assistent des Start-ups mirasu soll Kliniken helfen, aus Nachhaltigkeitsdaten konkrete, wirtschaftlich begründete Maßnahmen abzuleiten.
Moderne Nachhaltigkeitsstrategien in Kliniken können Kosten einsparen. Laut Weltgesundheitsorganisation ist auch die Mülltrennung noch ausbaufähig.
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Viele Krankenhäuser sammeln im Hinblick auf die EU-Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) inzwischen umfangreiche Daten – doch aus Zahlen werden nicht automatisch Maßnahmen. Wer Narkosegase auffangen, den Fuhrpark umstellen oder Einwegprodukte ersetzen will, muss das Vorhaben vor der Geschäftsführung mit einem belastbaren Return on Investment (ROI) begründen.
Dass der Bedarf an Orientierung groß ist, zeigt auch die am 25. September gestartete Plattform krankenhaus-nachhaltig.de des Deutschen Krankenhausinstituts und der Deutschen Krankenhausgesellschaft, die Fördermittel und Praxisbeispiele bündelt.
Beim Schritt von den Zahlen zur Maßnahme will das Start-up mirasu ansetzen. Sein KI-gestützter Assistent soll Ideen in Projektpläne übersetzen und CO₂- sowie Kosteneinsparungen durchrechnen. Bislang nutzen acht Kliniken die Software.
Dr. Mia Feldmann unterstützt Krankenhäuser dabei, nachhaltiger zu wirtschaften und Ressourcen zu sparen.
Dr. Mia Feldmann, Mitgründerin des Start-ups mirasu, erklärt im Gespräch, wie ihr KI-gestützter Maßnahmenassistent Kliniken dabei hilft, nachhaltiger zu werden – von Narkosegasen bis hin zur Krankenhauskantine.
Die EU-Regulierung rund um die Nachhaltigkeitsberichterstattung treibt viele Unternehmen um. Warum reicht es nicht aus, sich rein auf das Verfassen solcher Berichte zu konzentrieren?
In der Praxis haben wir schnell gemerkt, dass zwischen zwei Berichtszeiträumen ein großes Vakuum entsteht. Viele Kliniken erfassen zwar mühsam Daten, stehen dann aber vor der Frage: Wie setze ich konkrete Verbesserungen bei Abfall, Energie oder Einwegprodukten eigentlich um? Genau da fehlte bisher ein praxistaugliches Werkzeug.