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WhatsApp mit neuer Kontrollfunktion für Eltern
von Carsten Knobloch
30. Sep. 2026 |
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WhatsApp führt neue Kontrollfunktionen für Eltern ein. Die optionalen Werkzeuge richten sich an Familien mit Teenagern und sollen euch mehr Übersicht geben, ohne dass sie ihren Kindern permanent über die Schulter schauen oder deren Nachrichten mitlesen müssen. Die Einrichtung erfolgt gemeinsam auf den Geräten und wird über eine PIN abgesichert.
Über die neuen Einstellungen können Eltern festlegen, wer das Profilbild des Nachwuchses sehen oder den Teenager zu Gruppen hinzufügen darf. Möchte der Nachwuchs eine dieser Privatsphäre-Einstellungen eigenständig lockern, ist dafür die zuvor von den Eltern vergebene PIN nötig.
Zudem gibt es Benachrichtigungen für Eltern: Sie werden informiert, wenn der Teenager einer Gruppe beitritt, diese verlässt oder die Teilnehmerzahl einer bestehenden Gruppe sprunghaft ansteigt. Auch bei den Kanälen und Statusmeldungen lässt sich eingreifen. Eltern können vorgeben, welche Statusmeldungen das Kind sieht, wer dessen eigene Beiträge zu Gesicht bekommt und wie Kanäle genutzt werden dürfen.
Ebenfalls an Bord sind Optionen für Meta AI, sofern die KI-Funktionen in der jeweiligen Region aktiv sind. Hier können Eltern zwischen der Standardeinstellung ab 13 Jahren und einer strengeren Stufe für eingeschränkte Inhalte wählen.
Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt laut Meta davon komplett unberührt. Weder WhatsApp noch die Eltern können private Chats lesen oder Sprachanrufe abhören. Es geht rein um organisatorische Leitplanken und Einstellungen rund um das Konto. Die Funktionen sind komplett optional und lassen sich von den Eltern jederzeit wieder anpassen oder abschalten. WhatsApp stellt die Optionen schrittweise bereit und bietet dazu Anleitungen im eigenen Hilfebereich an. Da werde ich mich also mal gleich tiefer einlesen...
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