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Energieverbrauch: Anteil von Ökostrom steigt auf Rekordwert
In den ersten neun Monaten des Jahres betrug der Anteil von Ökostrom am gesamten Stromverbrauch fast 61 Prozent. Das ist so viel wie nie. Gleichzeitig stieg aber auch der Strombedarf.
Erneuerbare Energien haben in Deutschland in den ersten drei Quartalen des Jahres einen Anteil von 60,7 Prozent des Stromverbrauchs gedeckt. Das geht aus Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor.
Dazu zählen Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft sowie der organische Anteil des Abfalls. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es den Angaben zufolge ein Plus von vier Prozentpunkten.
Fast 60 Prozent des eingespeisten Stroms stammten aus erneuerbaren Quellen.
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Gleichzeitig stieg der Bruttostromverbrauch. Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen damit von Januar bis September 237,5 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das sind 8,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Diese Entwicklung liegt den Angaben zufolge vor allem an deutlich höherer Stromerzeugung aus Windenergie an Land und auf See sowie aus Photovoltaik. Weil es wenig regnete, wurde dagegen weniger Strom aus Wasserkraft gewonnen. Auch die Erzeugung aus Biomasse ging leicht zurück.
Vom politischen Ziel, bis zum Jahr 2030 einen Anteil von 80 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu erreichen, ist man damit allerdings noch ein Stück entfernt. Im ersten Halbjahr war Strom in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamts zu 59,1 Prozent aus Erneuerbaren Energien produziert worden - ebenfalls so viel wie noch nie zuvor.
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Die Wissenschaftler des ZSW erwarten wegen des Klimawandels einen steigenden Strombedarf. Steigende Temperaturen dürften dafür sorgen, dass vermehrt Klimaanlagen genutzt würden. Dazu kommen laut Experten die vermehrte Anwendung von Künstlicher Intelligenz und Rechenzentrumsleistungen.