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Fire TV - Amazons neuer Stick ist seit gestern erhältlich und lässt euch weniger Freiheiten denn je
Der neue Amazon-Stick lässt euch deutlich weniger Freiheiten als ältere Modelle. (Bildquelle: Amazon)
Wer sich bislang einen Streaming-Stick von Amazon an den Fernseher steckte, bekam für kleines Geld ein nahezu offenes System, das sich fast nach Belieben anpassen ließ.
Doch genau damit macht der Online-Händler jetzt Schluss: Seit gestern bietet Amazon den neuen Fire TV Stick 4K offiziell zum Einführungspreis von 35 Euro (regulär 75 Euro) im Handel an. Kaufen könnt ihr ihn – natürlich – auf Amazon.
Statt auf das bekannte Android-Fundament setzt Amazon beim neuen Modell erstmals auf das eigene Betriebssystem Vega OS, das nur noch Apps aus Amazons eigenem Store zulässt.
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Auf den ersten Blick wirkt das neue Modell durch den gewohnten Frühbucher-Rabatt attraktiv, da Amazon den regulären Listenpreis von 75 Euro direkt zum Verkaufsstart auf 35 Euro nahezu mehr als halbiert hat.
Wer jedoch genauer auf das Datenblatt schaut, stößt schnell auf ungewohnte Lücken: Zum verbauten Prozessor und zur Größe des Arbeitsspeichers schweigt sich der Hersteller auf der Produktseite komplett aus.
Klarheit herrscht hingegen beim Lieferumfang, der wie schon beim im April 2026 veröffentlichten Fire TV Stick HD deutlich zusammengestrichen wurde – im Karton fehlen sowohl ein USB-Netzteil als auch die bisher übliche HDMI-Verlängerung.
Bei den Nutzern kommt dieses Gesamtpaket überhaupt nicht gut an: Im Amazon Store sammeln sich bereits die Bewertungen der ersten Käufer, die bislang ausnahmslos die niedrigste Wertungskarte zücken.
Der Hauptgrund für den Unmut vieler langjähriger Nutzer liegt unter der Haube. Der neue Fire TV Stick 4K läuft nicht mehr mit dem auf Android basierenden Fire OS, sondern nutzt Amazons neue Umgebung Vega OS.