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Windows-Einstellungsbackup wird Standardoption in Windows 11 26H2
Microsoft will Windows widerstandsfähiger machen. Ab Windows 11 26H2 ist das Einstellungsbackup daher standardmäßig aktiv.
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Microsoft macht das Einstellungsbackup in Windows (Windows Settings Backup and Restore) nun schrittweise auf kompatiblen Rechnern verfügbar und aktiviert es auch standardmäßig. Die Funktion stand zuvor in Windows-Insider-Builds zum Test bereit und hieß dort noch „Windows Backup for Organizations“.
Im Message-Center der Windows-Release-Health-Notizen erklärt Microsoft, dass mit dem seit Mittwoch dieser Woche verfügbaren Windows 11 26H2 die Richtlinie für das Windows-Einstellungsbackup standardmäßig auf infrage kommenden Geräten aktiv ist. Sie werde nur angewendet, wenn Admins sie zuvor nicht konfiguriert haben – Microsoft respektiere also bestehende explizit aktivierte oder deaktivierte Einstellungen. Das Verhalten bei Wiederherstellung bleibe unverändert und unter Kontrolle der Admins: Sie ist weiterhin standardmäßig deaktiviert und muss explizit konfiguriert werden.
Microsoft versucht, IT-Verantwortlichen die Funktion schmackhaft zu machen: Diese Aktualisierung mache das Einstellungsbackup zum Bestandteil der grundlegenden Resilienz. Sollte ein Rechner von Nutzern mal eine Wiederherstellung benötigen, müssten Admins nicht mehr raten, ob es ein Backup der Windows-Einstellungen gebe. Durch die standardmäßige Aktivierung steige die Wahrscheinlichkeit, dass die Einstellungen und die Anwendungsliste der aus dem Microsoft Store installierten Apps verfügbar und zur Wiederherstellung zu nutzen sind, etwa nach einem Rechner-Reset, -Austausch oder einer Neuinstallation.
Die Einstellungen des Windows-Einstellungsbackups können Admins etwa mit Intune, Gruppenrichtlinien oder anderer MDM-Software (Mobile Device Management) verwalten. Microsoft geht auf Details in einem Blogbeitrag des Windows-IT-Pro-Blogs ein. So schreiben die Entwickler dort, dass die Funktion in Ländern unter der Regelung des Digital Markets Act (DMA) der EU standardmäßig nicht automatisch aktiviert wird. Das unterbleibt ebenfalls in souveränen oder beschränkten Cloud-Umgebungen. Die Funktion selbst steht dort aber bereit: Admins können die Backup-Richtlinie weiterhin manuell aktivieren.
Mitte 2025 brachte Microsoft „Windows Backup for Organizations“ in eine begrenzte Vorschau für Unternehmenskunden von Windows. Dort empfahl Microsoft es insbesondere für den Umzug von einem PC zum anderen, etwa von Windows 10 auf Windows 11.
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