// HEISE ONLINE — HARDWARE & GADGET
Insider-Vorschauen bringen den Pfad ~ zu Windows
Microsoft hat zum Wochenende neue Windows-Insider-Vorschauen veröffentlicht. Der Unix-Pfad ~ kommt damit zu Windows.
This article is also available in
English.
It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Umfangreich sind die Änderungen an den neuen Insider-Vorschauen für Windows 11 von Microsoft nicht. Aber sie bringen eine Jahrzehnte alte Nomenklatur aus der Unix-Welt zu Windows.
Die Entwickler von Microsoft haben unterschiedliche Vorschau-Versionen zum Wochenende veröffentlicht. So erschien etwa für den Beta-Kanal von Windows 11 25H2 Build 26220.9587. Er bringt die Aktualisierung auf Unicode 17.0 mit, beschleunigt die Einstellungs-Hauptseite und fügt den Einstellungen unter System – Wiederherstellung einen neuen Einstiegspunkt für das System-Neuaufsetzen aus der Cloud hinzu, um den Zugang zu erleichtern. Im Experimental-Kanal für Windows 11 26H2 steht die Build-Nummer 26340.9596 bereit. Sie bringt zusätzlich nun die eigentlich überfällige Abkürzung mit der Tilde mit, die im Datei-Explorer in das Benutzerverzeichnis wechselt, genau wie unter Unix-Systemen seit jeher. So gelangt man etwa schnell in das Anwendungsdatenverzeichnis mit der Pfadangabe „~\AppData“.
In der Beta-Insiderfassung für Windows 11 26H1 bringt Build 28020.3142 ebenso wie Build 28120.3151 in der Experimental-Insider-Fassung eine verbesserte Windows-Lupe mit. Hier erklärt Microsoft zudem die Cloud-Rebuild-Option der Windows-Wiederherstellung. Sie soll Windows in einen sauberen, nachweislich funktionierenden Zustand versetzen, indem sie eine vollständige Neuinstallation durchführt, selbst wenn Windows nicht mehr startet. Anders als die „PC zurücksetzen“-Option lädt „Cloud Rebuild“ das Windows-Image und die Gerätetreiber von Windows Update herunter, sodass die Geräte auch ohne USB-Medien und angepasstes Installationsabbild wieder voll funktionstüchtig werden. Im Experimental-Build kann Cloud Rebuild die Laufwerke zudem vor der Neuinstallation sicher löschen, etwa vor dem Weitergeben eines PCs. IT-Administratoren können den Vorgang außerdem über den Recovery-CSP aus der Ferne anstoßen.
In den beiden 26H1-Builds soll der Datei-Explorer zudem mit Pfaden umgehen können, die doppelte Backslashes („\\“) oder Anführungszeichen enthalten. Zudem haben die Programmierer kleinere Fehler darin ausgebessert. In dem Insider-Kanal „Future Platforms“ steht der Build 29680.1000 zum Ausprobieren bereit. Der bringt etwa einen Fix für Probleme mit USB-Audio-Klasse-1.0-Geräten mit, etwa auch für Mehrkanal-Headsets, die Probleme seit den letzten Updates hatten.
Keine News verpassen! Jeden Morgen der frische Nachrichtenüberblick von heise online
Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren
Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer
Datenschutzerklärung.
Immer informiert bleiben: Klicken Sie auf das Plus-Symbol an einem Thema, um diesem zu folgen. Wir zeigen Ihnen alle neuen Inhalte zu Ihren Themen.
Mehr erfahren.