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Propaganda, Dementi und Unklarheit im Jemen-Krieg
Ob Huthi-Miliz, jemenitische Regierungstruppen oder Saudi-Arabien - die Parteien im Jemen-Krieg sprechen oft von Schlägen und Erfolgen, bei denen unklar ist, was stimmt. Klar ist aber: Ein Ende des Kriegs ist nicht in Sicht.
Wenn Yahya Saree auftritt, dann sieht das aus wie ein Paradebeispiel für Propaganda. In einer mit vielen Orden geschmückten Tarnuniform vermeldet der Militärsprecher der Huthi regelmäßig die Erfolge seiner Miliz.
Sein Vortrag ist mit viel Nachdruck intoniert und doch monoton: Vom "saudischen Aggressor" spricht er, durch dessen Angriffe Frauen und Kinder getötet worden seien, sowie von eigenen "Präzisionsschlägen" auf saudisches Territorium.
In der saudi-arabischen Hauptstadt Riad ist nach Luftalarm in der Nähe des Flughafens schwarzer Rauch aufgestiegen.
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Gestern verkündete er, dass die Huthi in Saudi-Arabien Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Aramco getroffen hätten, ebenso wie den internationalen Flughafen in Riad.
Saudi-Arabien bestätigte am Morgen Angriffe auf das eigene Territorium, nicht aber Schläge gegen den Flughafen in der Hauptstadt. Aktuellen Flugdaten zufolge verläuft der Verkehr dort weiterhin größtenteils nach Plan.
Huthi-Sprecher Yahya Saree hatte internationale Fluggesellschaften dazu aufgerufen, den saudischen Luftraum zu meiden: "Er ist zum Operationsraum für unsere Streitkräfte geworden - mit der Ausnahme des heiligen Luftraums über Mekka und Medina."
Nach dem Huthi-Vormarsch und dem Angriff auf eine Pipeline wächst der Druck auf Saudi-Arabien.
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In den vergangenen Wochen hat Saudi-Arabien mehrfach gemeldet, die Huthi hätten Mekka angegriffen. Der Versuch, Mekka mit einer Drohne anzugreifen, sei ein "schwarzer Fleck im Sündenregister" der Huthi, heißt es in einer im saudischen Fernsehen verlesenen Nachricht.
Die mit Iran verbündeten Huthi, die sonst stolz jeden ihrer Schläge in Saudi-Arabien verkünden, dementierten vehement, die heilige Stadt angegriffen zu haben.