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ASUS: ProArt P14 und P16 mit NVIDIA RTX Spark starten in die Vorbestellung
von Carsten Knobloch
8. Okt. 2026 |
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ASUS schickt seine neuen Creator-Laptops ProArt P14 (H7407) und ProArt P16 (H7607) ins Rennen. Wer es verpasst hat: Microsoft hat mit NVIDIA gestern ordentlich abgeliefert und über die Spark-Power gesprochen und neben Neuerungen für Windows gibt es auch zahlreiche Geräte von Partnern - so auch von ASUS.
Beide Geräte setzen auf NVIDIAs neue RTX-Spark-Plattform und richten sich ebenfalls primär an Kreative sowie Entwickler, die generative AI-Modelle und anspruchsvolle Workflows direkt lokal auf dem Rechner ausführen wollen. Die Vorbestellungen sind ab sofort gestartet, die Auslieferung beginnt Mitte Oktober 2026. Ergänzend kündigt ASUS mit dem ProArt GR1X auch einen passenden Mini-PC an, der im weiteren Jahresverlauf folgen soll.
Trotz der verbauten Hardware fallen die Notebooks vergleichsweise schlank aus. Das ProArt P16 bringt es auf eine Bauhöhe von 12,9 mm bei einem Gewicht von 1,77 kg, womit es das bislang dünnste 16 Zoll (ca. 41 cm) Modell der ProArt-Reihe ist. Im Inneren sitzt ein Akku mit 99 Wh. Das kleinere ProArt P14 ist 13,9 mm dick, wiegt 1,48 kg und hat einen 90-Wh-Akku an Bord.
Bei den Bildschirmen setzt ASUS auf hauseigene Lumina Pro OLED Panels mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz, einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1.600 Nits und einer Farbgenauigkeit von Delta E unter 1. Das P16 bietet eine Auflösung von bis zu 4K samt NVIDIA G-SYNC, während das P14 mit bis zu 3K auflöst. Beide Varianten kommen in den Gehäusefarben Nano Black und Neo White.
Herzstück der Rechner ist die Plattform NVIDIA RTX Spark. Diese kombiniert eine NVIDIA Blackwell RTX GPU mit einer energieeffizienten NVIDIA Grace CPU, Tensor Cores der fünften Generation mit FP4-Unterstützung sowie schnellen NVLink-C2C-Verbindungen. Bis zu 128 GB Unified Memory und eine AI-Rechenleistung von bis zu 1 Petaflop sollen dafür sorgen, dass auch speicherhungrige Aufgaben lokal laufen.
Dazu gehören größere Sprachmodelle, Vision-Language-Modelle, Bild- und Videogenerierung, LoRA-Trainings sowie agentenbasierte Abläufe. Der Vorteil der lokalen Verarbeitung? Daten, Prompts und Projektdaten bleiben auf dem eigenen Rechner, zudem fallen keine laufenden Token-Kosten bei Cloud-Anbietern an. Musste halt nur ordentliche Modelle haben.
Auf Software-Seite packt ASUS einige eigene Tools auf die Geräte. MuseTree bindet lokale Bildmodelle wie FLUX und Wan direkt ein, während StoryCube die Medienorganisation und Szenenerkennung übernimmt. Mit Zenni Claw ist zudem ein eigener Produktivitäts-Agent vorinstalliert.
Ergänzend unterstützt ASUS offene Tools wie ComfyUI für visuelle Workflows sowie den Open-Source-Assistenten Hermes Agent von Nous Research. Hermes kann Aufgaben über das Terminal, lokale Dateien und Desktop-Programme hinweg ausführen und dockt über Schnittstellen direkt an MuseTree an.
Wer die Rechenleistung lieber stationär auf dem Schreibtisch haben möchte, bekommt mit dem ProArt GR1X einen kompakten Mini-PC im Format 150 × 150 × 51 mm. Das Gerät nutzt ebenfalls RTX Spark und ist mit zwei Lüftern für den dauerhaften Betrieb ausgelegt. Zur Ausstattung gehören zwei M.2-SSD-Steckplätze, 10-Gigabit-Ethernet, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 und die Möglichkeit, bis zu vier 4K-Displays anzusteuern.