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Apple Watch Ultra 4 im Test
von Oliver Posselt
8. Okt. 2026 |
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Apple hat die Apple Watch Ultra 4 zur Keynote der iPhones am 9. September vorgestellt. Seit dem 18. September liegt sie in den Läden und kann für 899 Euro erworben werden. Das ist derselbe Preis wie bei der Ultra 3, was in diesem Jahr keine Selbstverständlichkeit ist, auch wenn hier nicht ganz so viel Technik drinsteckt. Äußerlich hat sich fast nichts getan, Apple hat sich stattdessen mal wieder auf die Innereien konzentriert.
Ich habe die Ultra 4 seit dem Start am Arm und dachte mir, es wäre an der Zeit für einen kleinen Erfahrungsbericht. Eines vorweg: In Deutschland fehlt der Uhr ein guter Teil von dem, was Apple auf der Bühne gefeiert hat, aber dazu gleich mehr.
49 Millimeter Titan, schwarz oder natur, dazu das eckige Gehäuse mit der orangen Action-Taste links. Wer die Ultra 3 kennt, wird die Ultra 4 nicht als neu erkennen, eben weil beide zumindest von oben genau gleich aussehen.
Daher bleibt auch die Verarbeitung auf dem Niveau, das man für den Preis erwarten darf. Alles sitzt perfekt und fühlt sich gewohnt wertig an. Durch das Titan bekommt ihr Kratzer sicher in das Gehäuse, da müsst ihr euch aber wirklich sehr große Mühe geben.
Die Uhr ist bis 100 Meter wasserdicht, für Sporttauchen bis 40 Meter zugelassen und hat immer noch die bekannten Tauchcomputer-Funktionen im Bauch. Dazu kommen 5G, Notruf per Satellit und der ganze Outdoor-Kram, den Apple seit der ersten Ultra verbaut. Der Action-Button ist immer noch da und lässt sich frei belegen.
Das Display ist groß, hell und auch bei Sonne gut abzulesen. Wenn Licht in einem bestimmten Winkel aufs Glas fällt, spiegelt es allerdings, und dann wischt man sich schon mal die Sonne aus den Augen. Ein echtes Manko ist das nicht, aber wer viel draußen unterwegs ist, sollte es wissen.
Beim Design bin ich inzwischen auch der Meinung, dass Apple sich gern etwas Neues einfallen lassen kann. Vielleicht tut sich ja mit dem Wechsel von Cook zu Ternus etwas, aber wir wollen den Tag ja nicht vor dem Abend loben.
Vier Generationen mit demselben Gehäuse sind eine lange Zeit. Zumindest eine neue Farbe oder ein anderes Finish wäre drin gewesen, statt immer nur Schwarz und Natur. Ja gut, Schwarz gab es bei der ersten Ultra ja noch nicht.
Unter der Haube steckt der neue S11-Chip, und der liefert zusammen mit einem umgebauten Sensorsystem die interessantesten Neuerungen. Apple nennt das Ganze Health Sensing System. Die Elektroden auf der Rückseite wurden neu angeordnet, die Photodioden und die grünen LEDs überarbeitet.