// EUROGAMER.DE — GAMING
Arc Raiders: Embark akzeptiert die geringeren Spielerzahlen - auch, wenn es wehtut
Von einst 480.000 auf knapp 40.000 aktive Nutzer: Der Executive Producer äußert sich zur aktuellen Lage des Titels und verteidigt den Update-Rhythmus.
Die Spielerzahlen von Arc Raiders sind im Laufe der Zeit ordentlich gefallen. Von ehemals 481.966 gleichzeitigen Spielern sind jetzt nur noch knapp 40.000 aktive Spieler übrig. Entwickler Embark ist das natürlich aufgefallen. Toll fühlt sich das wohl nicht an, aber was kann man da schon tun. So ist eben der Lauf der Dinge und das Studio akzeptiert diesen Rückgang laut eigener Aussage.
Aleksander Grøndal, Executive Producer von Arc Raiders, äußert sich in einem Interview mit GamesRadar+ zu den Spielerzahlen des Titels. Wie zu erwarten sind diese nach einem erfolgreichen Start immer weiter zurückgegangen und haben sich inzwischen im unteren fünfstelligen Bereich angesiedelt. Grøndal gibt zu, dass dies kein angenehmes Gefühl sei.
"Natürlich betrachten wir als Entwickler all unsere Zahlen und besprechen unser weiteres Vorgehen: Was können wir uns genauer ansehen? Vor welchen Herausforderungen stehen wir?", erklärt er.
Bevor Aleksander Grøndal als Executive Producer bei Embark anheuerte, verbrachte er viele Jahre beim schwedischen Entwickler DICE. Dort war er unter anderem tief in die Produktion der Battlefield-Reihe involviert.
"Das tun wir ständig. Als wir den Update-Rhythmus änderten, nahmen wir gleichzeitig in Kauf, dass wir eine Zeit lang weniger Spieler haben würden – in der Hoffnung, diese durch spannendere Inhalte wie ‚Frozen Trail‘ zurückgewinnen zu können. Wir waren uns dessen also durchaus bewusst."
"Aber natürlich ist es nichts, worauf man blickt und denkt: ‚Oh, das fühlt sich aber gut an.‘ Das will ich damit nicht sagen. Doch gleichzeitig muss man zu seiner Entscheidung stehen, wenn man sie einmal getroffen hat. Man sagt sich: ‚Das ist es, was wir tun werden‘, und muss daran glauben, dass dies der richtige Ansatz ist."
Aktuell verfolgt Embark einen sechsmonatigen Update-Rhythmus. Neue Inhalte erscheinen nach diesem Zeitplan und werden nach weiteren sechs Monaten bewertet, erklärt Grøndal. Damit sei das Team wirklich zufrieden und generell vertraue das Studio auf die Intuition der Mitarbeiter. Zudem könne das kleine Studio ohnehin nicht mit der Inhaltsflut großer Produktionen mithalten. Da muss man eben die eigenen Stärken in den Fokus rücken.
Mal sehen, wie es weitergeht, nachdem die Spieler das heutige Frozen-Trail-Update entdeckt haben. Bisher ist die Spielerzahl nur ein klein wenig angestiegen. Aber der Tag ist ja noch lang.