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SanDisk Optimus GX 7100 & GX Pro 850X im Test – Wie gut sind die neuen WD_Black-Erben?
Nach der Trennung von Western Digital schickt SanDisk neue M.2-SSDs ins Rennen. Wie schlagen sich Mittelklasse- und Flaggschiff-Modell im Benchmark-Test?
Anfang des Jahres hat SanDisk seine neue Optimus-Reihe vorgestellt, die infolge der Trennung von Western Digital das Erbe der früher unter dem Namen „WD_Black“ vertriebenen Gaming- und Hochleistungs-SSDs antritt. Damit hat sich SanDisk sehr große Stiefel angezogen, denn die WD_Black-Reihe hat unter den Flash-Speichern einen legendären Status. Nicht ohne Grund: Über mehr als ein Jahrzehnt hat die NVMe-Reihe den Standard für Hochleistungsspeicher im Gaming- und Enthusiasten-Bereich geprägt und genießt unter PC-Buildern einen geradezu ikonischen Ruf. Wir wollen daher einen Blick auf die neuen Flash-Speicher werfen und nehmen dafür die Optimus GX 7100 und die Optimus GX Pro 850X unter die Lupe.
SanDisk Optimus GX 7100 & GX Pro 850X Test – Inhaltsverzeichnis
Bevor wir zum Test kommen, noch schnell eine kleine Einordnung des neuen Optimus-Portfolios, denn mit der Übernahme der WD_Black-Reihe durch SanDisk wurde das etwas umgekrempelt. Konkret vereint SanDisk nun zwei ehemals völlig getrennte WD-Farbserien unter dem neuen / ehemaligen Markendach „Optimus“ und unterteilt es in drei Leistungsstufen, die durch ihre Namenszusätze zu unterscheiden sind. Die Unterschiede liegen weniger in der theoretischen Maximalgeschwindigkeit (die bei allen sehr hoch ist), sondern vor allem in der Hardware-Architektur, wodurch sie für völlig unterschiedliche Marktsegmente ausgelegt sind. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Die Optimus-NVMes ohne irgendwelche Namenszusätze sind das neue Basis-Modell und der Nachfolger der früheren WD Blue-Reihe. Diese Modelle sind als bezahlbare, solide Allrounder für alltägliche Aufgaben / Datengrab konzipiert. Bislang gibt es nur die „Optimus 5100“ in dieser Klasse, die an die ehemalige WD Blue SN5100 erinnert.
Hier verzichtet man auf einen dedizierten DRAM-Chip und nutzt stattdessen HMB (der „Host Memory Buffer“ nutzt einen kleinen Teil des RAM für die FTL-Mapping-Tabelle). Zudem greift man zum QLC-3D-NAND-Speicher. Das resultiert in einem günstigeren Preis bei immer noch starker Performance. Der Haken daran ist, dass die Leistung spürbar einbricht, wenn man riesige Datenmengen am Stück und ohne Pause auf die SSD schiebt und der Cache vollläuft. Zudem wird das Laufwerk langsamer, wenn es bis zum Rand gefüllt wird oder viele Multitasking-Aufgaben handeln soll (z. B. gleichzeitiges Entpacken, Rendern und Herunterladen).
Die „GX“-Modelle (ohne „Pro“) stehen im neuen Portfolio für die gehobene Mittelklasse – also das, was bei WD früher die SN7xx-Serie war (z. B. WD_BLACK SN770 oder SN7100). Auch die GX-Modelle sind DRAM-less, allerdings kommt hier der höherwertige „TLC“-Speicher zum Einsatz, der die extrem hohen Schreib- und Leseraten konstant oben hält.
Die GX-Modelle wurden speziell für Gamer konzipiert, welche schnelle Ladezeiten, hohe Energieeffizienz und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Im Grunde sind sie die Fortsetzung der Mainstream-Gaming-Laufwerke der WD_BLACK-Serie. Aktuell gibt es nur die „Optimus GX 7100“, diese aber als „7100X“-Variante speziell für den ROG Ally und als „7100M“-Variante im winzigen 2230-Format für Handhelds wie das Steam Deck.
Die GX-Pro-Modelle sind der direkte Nachfolger der SN8xx-Serie (z. B. WD_BLACK SN850, SN850X, SN8100), die früher die absoluten WD_BLACK High-End- und Flaggschiff-Modelle darstellten. Hier wurde ein dedizierter DRAM-Chip in Kombination mit TLC-3D-NAND (selektiert) verbaut. Zudem steuert die Pro 850X ihren Flash-Speicher über 8 Kanäle an (statt 4 wie bei der 7100).
Das ist zwar die teurere Lösung, dafür bekommt man aber auch die volle Leistung, selbst unter den schwierigsten Bedingungen. Wie früher richtet sich die GX-Pro-Reihe an Enthusiasten, Workstation-Nutzer, professionelle Anwender (z. B. 4K-/8K-Videoschnitt) und Hardcore-Gamer, die die maximale Performance wollen. Derzeit gibt es nur die „GX