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Saudi-Arabien: Viele Tote bei Angriff auf Flughafen in Riad
Etwa 40 Millionen Passagiere nutzen den Flughafen in der saudischen Hauptstadt Riad jedes Jahr. Zuletzt wurde er mehrfach angegriffen. Nun gab es wieder eine Attacke - mindestens zwölf Menschen starben. Diplomaten vermuten die Huthi-Miliz hinter dem Angriff.
Immer wieder war der Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad zuletzt Ziel von Angriffen. Nun ist das Gelände des Airports erneut beschossen worden. Zwölf Menschen starben. Laut der Luftfahrtbehörde haben vier der getöteten Menschen die saudische Staatsangehörigkeit und zwei die von Bangladesch. Ums Leben kamen auch jeweils eine Person aus den USA, Ägypten, Jordanien, Syrien sowie aus dem Sudan und den palästinensischen Gebieten.
Die Behörden melden außerdem mindestens 309 Verletzte, einige schweben in Lebensgefahr.
Nach Angaben eines Augenzeugen schlug eine Rakete am Inlandsflugterminal ein. "Ich war am Gate 403", sagte der Mann der Nachrichtenagentur AFP. "Ich sah, wie 401 getroffen wurde, ich sah Verletzte direkt vor meinen Augen. Alle rannten."
Die Parteien im Jemen-Krieg sprechen oft von Schlägen und Erfolgen, bei denen unklar ist, was stimmt.
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Zuletzt hatte die Huthi-Miliz aus dem Jemen den Flughafen in Riad angegriffen. Ob sie auch hinter der neuerlichen Attacke steckt, ist unklar.
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition machte die Huthi, die vom Iran unterstützt werden, für den tödlichen Angriff verantwortlich und kündigte an, "mit Entschlossenheit auf diesen terroristischen Angriff zu reagieren". Es handele sich um ein "Kriegsverbrechen". Bei dem Beschuss eines Passagierterminals des Flughafens seien Reisende und Flughafenmitarbeiter getötet und verletzt worden.
Von der Miliz gibt es bisher kein Bekennerschreiben.
Die Huthi-Miliz im Jemen hat die jüngsten Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien für sich reklamiert.
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Wegen des Angriffs wurde der Betrieb am King-Khalid-Airports vorübergehend eingestellt. Die Bundesregierung rät bis auf Weiteres dringend von der Nutzung des Flughafens ab. Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, muss in Saudi-Arabien mit weiteren Luftangriffen sowie mit Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gerechnet werden.