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Statik - Die Behörden suchen weiter nach dem Nachbarn, der einen Zwei-Kubikmeter-Pool im gemeinschaftlichen Innenhof aufgestellt hat
An heißen Tagen verlockend, aber mit Blick auf die Statik vor Ort potenziell sehr problematisch: dieser Pool im Innenhof einer alten Wohnanlage mit Tiefgarage darunter. (Bild: OKDiario)
Es heißt oft, Hitze mache erfinderisch. Ende Mai, während einer Periode mit für diese Zeit extrem hohen Temperaturen und mitten in einer Hitzewelle, hielt jemand im spanischen Salamanca den Innenhof eines alten Wohnhauses für den perfekten Standort für ein Schwimmbecken.
Was bei der Aktion offenkundig fehlte: elementare Kenntnisse der Baustatik.
Vier Monate später sucht die Stadtverwaltung noch immer nach der verantwortlichen Person und musste nun sogar das offizielle Staatsblatt (BOE) einschalten – was im Grunde dem Versuch gleicht, den Namen laut aus dem Fenster zu rufen, nur mit behördlichem Nachdruck.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka.com und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
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Im Dienste der Wissenschaft: Massenhaft schwarze Bälle werden in ein Wasserreservoir geschüttet
Die Ereignisse nahmen am 28. Mai ihren Anfang. An diesem Tag ging beim städtischen Bauamt die Meldung ein, dass im Innenhof eines Gebäudes in der Calle Camelias im Stadtteil Garrido ein Pool steht.
Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1967, umfasst vier Stockwerke plus Erdgeschoss und bietet laut Aktenlage eigentlich keinerlei freie Gemeinschaftsfläche. Das Becken befand sich in einem Lichthof, den sich mehrere Wohnanlagen teilen – Alarm schlug schließlich eine Eigentümergemeinschaft.
Erster Akt: Zwei förmliche Zustellversuche der Behörden im September scheiterten.
Zweiter Akt: Da die Verwaltung nicht mehr wusste, an welcher Tür sie noch anklopfen sollte, veröffentlichte sie die Aufforderung am 16. September im spanischen Staatsanzeiger.