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Ugreen NAS DXP8800 Ultra: Ein erster Blick auf den 8-Bay-Kraftprotz mit Core 7 und 10 GbE
von Felix Frank
11. Okt. 2026 |
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Ugreen hat zur IFA 2026 neue NAS-Modelle vorgestellt. Mittlerweile hat sich der Hersteller im NAS-Segment etabliert. Mit dem DXP8800 Ultra gibt es ein 8-Bay-NAS im Portfolio, welches sich mit 10 GbE und Intel-Core-7-Prozessor sich an die Spitze der DXP-Serie setzt und sich auch an professionelle und anspruchsvolle Nutzer richtet. Lediglich die idX-Serie hat da mehr (KI)-Power. Ich konnte mit dem NAS in den vergangenen Wochen bereits erste Erfahrungen sammeln.
Zu meinem Hintergrund: Seit knapp 8 Jahren werkelt – mit Höhen und Tiefen – bei mir im Haushalt ein NAS aus dem Hause Synology, die DS918+. Für einen Tech-Enthusiasten eine (wie ich finde) durchaus beachtliche Nutzungszeit. Neben Dateiverwaltung und Zugriff auf meine Dateien, auch von unterwegs, werkelt dieses bisher unter anderem als Plex-Medienserver und zeichnet sich auch für den einen oder anderen (Docker)-Container verantwortlich. Softwareseitig schiebt da Synology nun den Updates den Riegel vor. Wenig Entwicklung gab es in den letzten Jahren mit diversen Synology-Apps (abseits der Foto-Verwaltung). Grund genug für etwas frischen Wind. Ich bin also in die Vollen gegangen und habe – mit externen Platten und diverser Kopier-Arbeit – den Umzug von der DS918+ auf den Neuzugang von Ugreen gewagt und konnte bereits erste Erfahrungen sammeln.
Vorneweg ein Blick aufs Datenblatt, welches wohl kaum Wünsche offenlassen dürfte: Das Ugreen DXP8800 Ultra beherbergt bis zu 8 Platten (Gesamtkapazität von bis zu 272 TB) und mit zwei M.2-Slots lassen sich auch noch jeweils eine 8 TB NVMe SSD einbauen. Das System von Ugreen (UGOS Pro) arbeitet auf einer dedizierten, 128 GB großen SSD – bei meiner 918+ ist das auf die HDDs verteilt. Unter der Haube werkelt der Intel Core 7-150U mit 10 Kernen und 12 Threads mit Taktraten von bis zu 5,4 GHz in der Spitze. Zur Seite stehen 8 GB in der Standardkonfiguration, auf bis zu 96 GB erweiterbarer Arbeitsspeicher (DDR5 Dual-Channel-RAM).
Neben zweimal 10 GbE gibt es zweimal Thunderbolt 4 für kabelgebundene, schnelle Datenübertragung per Direktverbindung vom (mobilen) Endgerät. Daneben gibt es, ebenfalls jeweils in zweifacher Ausfertigung, USB 2.0 und USB 3.2 Gen 2 nebst HDMI-Port (mit 8K 60Hz). Mit von der Partie sind zudem einmal SD und einmal PCIe x4, beispielsweise für eine Grafikkarte. Kostenpunkt: 1779 Euro – zuzüglich der Festplatten.
Das NAS ist tatsächlich recht flott einsatzfähig. Die Montage der Platten funktioniert ohne Werkzeuge oder Schrauben: Festplatten in den Rahmen klipsen (das hält auch ohne Schrauben absolut wackelfrei), Rahmen in das NAS reinschieben. Fertig. Das funktioniert – soweit ich darüber urteilen vermag – wie auch die restliche Einrichtungsprozedur, auch für unbedarfte Nutzer gut. Da kommt man für die Ersteinrichtung auch problemlos und binnen Minuten per Smartphone ran.
Das Gehäuse besteht fast vollständig aus massivem Aluminium. Das fühlt sich sehr wertig an. Auch in Sachen Verarbeitung kann man da durchaus punkten. Direkt nach dem Auspacken ist mir direkt die magnetische Staubmatte positiv ins Auge gefallen: So hat sich bei meiner DS918+ nach diversen Nutzungsjahren an den Lüftungsschlitzen durchaus einiges an Staub festgesetzt. Bei der Ugreen reicht: Magentisches Gitter abnehmen, reinigen. Klingt für mich, auch wenn es hier an Langzeiterfahrungen fehlt, sehr sinnig und wartungsfreundlich.
Alleine von den technischen Spezifikationen dürfte das DXP8800 Ultra wohl kaum Wünsche offenlassen. Aus Performance-Sicht hatte ich da auch absolut keine Bedenken: Plex-Server, diverse Docker-Container und auch sonst lief da wirklich alles reibungslos. Das Ugreen-eigene Betriebssystem läuft ohnehin auf einer dedizierten SSD: flott und flüssig. Mit 128 GB ist die SSD da wohl auch gut bemessen, ich kann aber nicht – auch nicht kleinere und wenige Anwendungen da zusätzlich mit drauf schieben. Da sollte man dann v