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Montag: Ukrainische Drohnen gegen russisches Internet, Intels CPU-Wiederauflage
Internetausfälle nach Drohnenangriffen + Intels neue Alt-CPUs 2027 + CDU-Vorstoß für stärkere Balkonkraftwerke + Cyberangriffe in Japan + Stopp für Pornosperren
Das russische Internetunternehmen Yandex erleidet massive Ausfälle, nachdem die Ukraine Drohnenangriffe auf Rechenzentren Russlands durchgeführt hat. Das macht sich für örtliche Internetnutzer bemerkbar, betrifft aber auch russische Supercomputer. Derweil plant Intel alte Prozessordesigns neu aufzulegen, weil DDR5-DRAM weiterhin kostenintensiv ist. Dafür gibt es nun erstmals eine offizielle Bestätigung. Gigabyte verspricht für Anfang 2027 neue CPUs für die alte Plattform, die noch DDR4-Speicher unterstützt. In Deutschland stellt ein internes Papier der CDU/CSU-Fraktion höhere Wechselrichterleistungen für Steckersolar in Aussicht. Balkonkraftwerke sollen künftig 1000 statt 800 Watt leisten können. Der Verein Balkon.Solar warnt vor Fallstricken – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Mehrere Beobachter melden seit Sonntagmorgen erhebliche Verbindungsprobleme bei Servern des russischen Internetkonzerns Yandex. Das Unternehmen ist in Russland ein wichtiger Anbieter zum Beispiel für Suchmaschinen, KI-Dienste und Clouddienstleistungen. Vorangegangen waren ukrainische Drohnenschläge auf Rechenzentren im russischen Wladimir. Bei den Servern von Yandex funktionierten laut der Organisation NetBlocks nur noch rund 80 Prozent der Verbindungen, bei den Yandex-Cloud-Servern fiel diese Quote sogar auf rund 30 Prozent. Erst am Donnerstag und Freitag ereigneten sich offenbar zwei weitere solche Ausfälle, nachdem die Ukraine mehrere Rechenzentren attackiert hatte. Davon sind auch russische Supercomputer betroffen, die Yandex für KI-Entwicklung betreibt: Massive Ausfälle bei Yandex nach ukrainischen Angriffen,
Hardwarehersteller Gigabyte hat eine ausführliche Mitteilung zu BIOS-Updates für Mainboards mit den Chipsätzen H610 und B760 veröffentlicht. Die erschienen für den Sockel 1700 jeweils Anfang 2022 und 2023. Warum also noch große Updates? Weil die Boards mit diesen Chipsätzen Anfang 2027 auch neue Intel-Prozessoren unterstützen sollen, welche mit DDR4-DIMMs zurechtkommen. Schon seit Monaten gibt es Gerüchte, dass Intel unter anderem die 13. Core-Generation (Raptor Lake) neu auflegen will. Im Juni wurde berichtet, dass ungenannte Quellen von mehreren Mainboard-Herstellern Bestätigungen für Intels Pläne erhalten hätten. Nun bekennt sich mit Gigabyte ein erstes Unternehmen direkt zur Arbeit an Unterstützung für die neuen, alten Intel-Prozessoren: Gigabyte bestätigt neue Intel-CPUs mit DDR4 für Anfang 2027.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion erwägt eine Aufstockung der gesetzlichen Obergrenze für Steckersolargeräte. Einem internen Papier der Union zur umstrittenen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zufolge soll die zulässige Wechselrichterleistung von bislang 800 auf 1000 Voltampere (VA) beziehungsweise Watt angehoben werden. Bislang ist unklar, ob es sich dabei um eine feste politische Linie oder unverbindliche Ideensammlung handelt. Dennoch wirft der Vorstoß grundlegende Fragen auf, die von technischer Sicherheit über europarechtliche Vorgaben bis zur tatsächlichen Entlastung der Verbraucher reichen. Zwar würde der CDU-Vorstoß dem wachsenden Wunsch der Bürger nach mehr Eigeninitiative im Bereich der Photovoltaik nachkommen, doch es gibt diverse Einwände, dass die CDU Balkonkraftwerke stärken will: 1000 Voltampere und ihre Tücken.
Innerhalb von rund zwei Wochen wurden in Japan wohl über ein Dutzend wichtige Unternehmen von Cyberangriffen heimgesucht, fast immer flossen dabei personenbezogene Daten ab. Das Ausmaß ist enorm, Japans Regierung warnt bereits vor Betrug und Identitätsdiebstahl durch diese Daten. Japans Digitalminister Masaaki Taira berief am Freitag eine Krisensitzung ein und spricht von einem Cybersicherheits-Notstand. Zu den ersten Fällen zählte Ende September wohl die Tokyo Metro, 59.000 Kunden-E-Mail-Adressen flossen hier ab. Es besteht die Möglichk