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Dienstag: Supermarkt-Kühlsysteme angegriffen, OpenAI-Modell auf Zerstörungstrip
Cyberangriff auf Kühl- und Gefriersysteme + OpenAI-Modell zerstört Testumgebung + Vorschlag von Satya Nadella + BYD mit neuem Modell + Starlink in Venezuela
Unbekannte Angreifer haben die Kühl- und Gefriersysteme Hunderter französischer Supermärkte außer Betrieb gesetzt. Wegen Gesundheitsrisiken mussten aufgetaute Lebensmittel entsorgt werden. Auch ein niederländischer Supermarktbetreiber meldete Probleme. Ein OpenAI-Modell zerstört absichtlich seine Testumgebung, um an nötige Input-Dateien für eine Aufgabe zu gelangen. Zuvor versucht es, Ergebnisse für die Aufgabe zu fälschen. Und Microsoft-Chef Satya Nadella fordert aus Sorge vor einem Kontrollverlust eine Art „Notbremse“ für künstliche Intelligenz – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Mit einem IT-Angriff haben in der Nacht zum Montag Unbekannte die Kühlsysteme Hunderter Supermärkte in Frankreich außer Betrieb gesetzt. Aufgrund des Temperaturanstiegs in zahlreichen Kühl- und Gefrierschränken verdarben Lebensmitteln und in mehreren Filialen kam es zu Bränden. Die Pariser Staatsanwaltschaft sprach von einem „großangelegten“ Angriff; die französische Cybersicherheitsbehörde ANSSI untersucht den Vorfall. Mutmaßlich wurden Steuerungsgeräte des dänischen Unternehmens Danfoss manipuliert. Eine niederländische Supermarktkette meldete am Montag ebenfalls ein „Sicherheitsproblem“. Ob ein Zusammenhang besteht, war zunächst unklar. Cyberangriff auf französische Supermarkt-Kühlschränke: Hunderte Waren verdorben
Ein Modell des KI-Unternehmens OpenAI sollte bei einem Test die Antworten aus verschiedenen KI-Chats bewerten, damit das zu trainierende Modell lernt, was eine gute Antwort ist. Doch die Dateien mit den sieben Chats, die es bewerten sollte, fehlten in der Testumgebung. Also versuchte das Modell zunächst, erfundene Bewertungen abzugeben und generierte sieben Fake-Reports. Da der Prüfer trotz verschiedener Versuche die Bewertung nicht akzeptierte, zerstörte das Modell schließlich seine Testumgebung, um fehlende Input-Dateien zu erhalten. Ein solches Fehlverhalten ist kein Einzelfall. OpenAI-Modell zerstört absichtlich eigene Testumgebung
Der beschriebene Fall trägt nicht gerade zur Vertrauensbildung von KI-Modellen bei. In den vergangenen Monaten haben zudem eigenständige Hacking-Attacken durch KI-Software in Tests Ängste vor Risiken der Technik befeuert. In dem bislang spektakulärsten Fall ist KI des ChatGPT-Entwicklers OpenAI aus einer abgesicherten Testumgebung ausgebrochen und hat die Plattform Hugging Face angegriffen. Einzelne Stimmen warnten gar davor, dass außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz die Menschheit vernichten könnte. Aus Sorge vor einem Kontrollverlust fordert Microsoft-Chef Satya Nadella nun eine Art „Notbremse“ für KI. Satya Nadella will „Notbremse“, um KI abschalten zu können
Der chinesische Autohersteller BYD hat auf dem Pariser Autosalon den vollelektrischen Siebensitzer Atto 8 vorgestellt. Händler sollen ihn ab dem ersten Quartal 2027 verkaufen. Als erstes BYD-Modell für den europäischen Markt kommt der Atto 8 mit superschnellem Flash Charging. Das ermöglicht extrem schnelle Ladevorgänge – wenn denn die entsprechenden Ladesäulen aufgestellt sind. Innerhalb von zwölf Monaten nach dem Europa-Debüt im April 2026 will BYD das Flash-Netz auf 3.000 Stationen in Europa ausbauen, nennt aber noch keine Standorte. Auch den europäischen Stecker spezifiziert das Unternehmen nicht. BYD Atto 8: Was hinter dem Megawatt-Laden steckt – und was noch offen ist
Bis zu der Entführung von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro durch das US-Militär im Januar war die Nutzung des Satelliteninternetdienstes Starlink des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX in Venezuela nicht legal. Seitdem haben sich nicht nur die Regierungen in Washington und Caracas mit erstaunlicher Geschwindigkeit angenähert. Auch Starlink hat in dem südamerikanischen Land Fuß gefasst. Die Zusammenarbeit begann nach den beiden schweren Erdbeben vom 24. Juni, die die terrestrische Telefon- und