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No Man’s Sky kommt aufs iPhone – und Light No Fire hat dabei geholfen
Die iOS-Version läuft sogar auf einem iPhone 11 – und profitiert von Technik aus Hello Games’ nächstem Großprojekt.
No Man's Sky hat inzwischen zehn Jahre auf dem Buckel und ist dank zahlreicher Erweiterungen und Verbesserungen erstaunlich gut gealtert. Umso bemerkenswerter ist, dass Hello Games dieses riesige Weltraumspiel nun auch auf iPhone und iPad bringt. Am 28. Oktober erscheint die entsprechende Version für Apples Geräte.
Die iOS-Version enthält sämtliche Updates, mit denen Hello Games No Man's Sky seit dem ursprünglichen Release erweitert hat. Vorbestellungen sind ab heute möglich. Besonders erstaunlich ist allerdings, wie weit die Hardware-Unterstützung zurückreicht: Laut Hello Games läuft das Spiel sogar noch auf einem iPhone 11.
Gespielt werden kann per Touchscreen oder Controller, außerdem unterstützt No Man's Sky Maus und Tastatur. Studio-Mitgründer Sean Murray bezeichnet die Umsetzung als kleines Nebenprojekt, an dem Hello Games seit fast drei Jahren arbeitet. Das Ziel: No Man's Sky mit Grafik und Gameplay auf Konsolenniveau auf iPhone und iPad zu bringen.
Vor einigen Jahren hielt Hello Games einen solchen Port nach eigener Aussage noch für kaum machbar. Inzwischen sind Smartphones deutlich leistungsfähiger geworden, doch geholfen hat auch das nächste große Spiel des Studios: Light No Fire. Einige der dafür entwickelten Optimierungen bei Performance und Speicherbedarf flossen direkt in No Man's Sky ein.
„Wir mussten sehr genau überlegen, wo wir mehr Leistung herbekommen und wie wir den Speicherbedarf besser in den Griff bekommen“, erklärt Murray. „Einige dieser Änderungen stammen aus Light No Fire.“
Der Grund dafür liegt auf der Hand: No Man's Sky und Light No Fire basieren auf derselben Engine. Verbesserungen, die Hello Games für sein neues Spiel entwickelt, lassen sich deshalb teilweise auch auf No Man's Sky übertragen.
Davon profitieren wiederum nicht nur iPhone und iPad. Hello Games hat für die iOS-Umsetzung zahlreiche Änderungen und Optimierungen vorgenommen, die laut Murray auch den anderen Versionen für PC, PlayStation, Xbox und Switch zugutekommen sollen.
Light No Fire verfolgt übrigens einen etwas anderen Ansatz als No Man's Sky. Statt eines prozedural generierten Universums mit unzähligen Planeten konzentriert sich das Koop-Abenteuer auf einen einzigen Fantasy-Planeten. Klein ist der deshalb noch lange nicht: Hello Games beschreibt ihn als offene Welt von der Größe der Erde, die ohne künstliche Grenzen erkundet werden kann.
Seit der Ankündigung bei den Game Awards 2023 hält sich das Studio mit neuen Informationen allerdings auffällig zurück. Murray erklärte erst kürzlich, aus der Vergangenheit gelernt zu haben und über kommende Spiele nicht mehr zu früh sprechen zu wollen.