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Breaking-Bad-Star RJ Mitte verstorben – Seine Kollegen nehmen Abschied.
Seine Breaking-Bad-Kollegen Bryan Cranston, Aaron Paul und Dean Norris erinnern an RJ Mitte, der im Alter von nur 34 Jahren gestorben ist.
RJ Mitte, bekannt als Walter White Jr. aus Breaking Bad, ist im Alter von nur 34 Jahren gestorben. Nach Bekanntwerden seines Todes haben sich zahlreiche frühere Kollegen zu Wort gemeldet. Besonders persönlich fällt der Abschied von Bryan Cranston aus, der in der Serie seinen Vater Walter White spielte.
„Ich bin zutiefst verzweifelt, während ich das heute Abend schreibe“, erklärte Cranston auf Instagram. Er habe Mitte kennengelernt, als dieser gerade einmal 14 Jahre alt gewesen sei und die Rolle des Walter White Jr. bekam. Über die Jahre habe er miterlebt, wie aus dem jungen Darsteller ein immer besserer Schauspieler und später auch ein engagierter Fürsprecher für Menschen mit Behinderungen wurde.
Mitte lebte selbst mit einer Zerebralparese und spielte in Breaking Bad eine Figur mit derselben Behinderung. Cranston erinnerte daran, dass sein damaliger Serien-Sohn die anspruchsvollen Dreharbeiten trotzdem mit großer Entschlossenheit bewältigt habe. Erst wenige Wochen vor Mittes Tod hatten die beiden noch darüber gesprochen, sich zum Mittagessen zu treffen.
„All dieses Versprechen und Potenzial ist nun verloren“, schrieb Cranston über seinen ehemaligen Kollegen. Seinen Abschied beendete er mit wenigen Worten: „Ich werde dich vermissen, Sohn.“
Auch Aaron Paul, der in Breaking Bad Jesse Pinkman spielte, reagierte erschüttert. „Ich bin sprachlos. Diese Nachricht bricht mir das Herz“, erklärte er gegenüber The Hollywood Reporter. Paul verabschiedete sich von Mitte mit den Worten: „RJ, ich liebe dich, mein Freund. Du wirst fehlen.“ Dean Norris, der als Hank Schrader ebenfalls zum festen Ensemble der Serie gehörte, erinnerte sich wiederum an Mitte als einen jungen Schauspieler, auf den er während der Dreharbeiten stets ein Auge gehabt habe.
RJ Mitte gehörte während der gesamten Laufzeit von Breaking Bad von 2008 bis 2013 zur Besetzung und war in 56 Episoden zu sehen. Nach dem Ende der Serie spielte er unter anderem in Switched at Birth, The Guardians of Justice, The Oak Room und dem Drama Triumph.
Abseits seiner Schauspielkarriere engagierte sich Mitte intensiv für eine bessere Repräsentation von Menschen mit Behinderungen. Unter anderem arbeitete er als Botschafter für United Cerebral Palsy und Shriners Children's und setzte sich über die Mitte Foundation für soziale Projekte ein.
Mittes Sprecher bestätigte inzwischen, dass der Schauspieler durch Suizid gestorben ist. Die behördlichen Ermittlungen zu seinem Tod dauern noch an.