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Mehr Jugendschutz: Kabinett beschließt Eckpunkte für Social-Media-Beschränkungen
Von einer Altersgrenze für Social Media bis zum "KI-Seepferdchen": Das Kabinett hat ein Bündel an Maßnahmen für besseren Kinder- und Jugendschutz im Internet auf den Weg gebracht. Wann die Regelungen in Kraft treten, ist aber noch offen.
In der EU sind Social-Media-Beschränkungen bereits geplant. Bis es aber so weit ist, soll es in Deutschland eigene Regeln geben. Dafür hat das Kabinett jetzt ein Eckpunktepapier beschlossen.
Das Papier sieht unter anderem vor, auf nationaler Ebene eine Altersgrenze von 13 Jahren für Plattformen wie TikTok, Snapchat oder Instagram festzulegen. Nur nachweislich kindgerechte Angebote sollen ausgenommen werden. Für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren sind abgestufte Einschränkungen geplant.
Ähnlich den EU-Plänen sollen Jugendliche zudem ab 13 Jahren "Mini-Konten" nutzen dürfen, die von den Eltern eingerichtet und beaufsichtigt werden. Diese sollen nur begrenzte Funktionen haben und ihre Nutzung auf eine Stunde pro Tag beschränkt sein.
Nach drei Altersstufen soll die Nutzung Sozialer Medien durch Minderjährige in Zukunft genutzt werden können.
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Für Grundschulkinder soll außerdem ein deutschlandweit einheitliches Schulungsangebot zu Künstlicher Intelligenz (KI) geschaffen werden. Das "KI-Seepferdchen" solle Kinder befähigen, "mit KI umzugehen, Anwendungen zu erkennen und reflektiert einschätzen zu können".
Eine bundesweite "Informations- und Sensibilisierungskampagne" soll zudem die Gefahren digitaler Medien aufzeigen und Unterstützungsangebote verbreiten. Zuerst würden Eltern von Kindern im Vorschulalter angesprochen, erklärte das Ministerium. Die Kampagne solle noch vor Jahresende starten.
FAQ
20.09.2025
Die rechtlichen Hürden für eine Altersbeschränkung sind hoch. Dazu Fragen und Antworten.
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Es gehe darum, dass junge Menschen "auch in der digitalen Welt sicher und selbstbestimmt aufwachsen können", erklärte Familienministerin Karin Prien (CDU).