// HEISE ONLINE — INTELLIGENZA ARTIFICIALE
heise-Angebot: CLC 2026: KI, Platform Engineering, Software Delivery – noch Ticket sichern
Die CLC 2026 zeigt am 11. und 12. November KI-gestützte Softwareentwicklung, DevEx, Platform Engineering und Kubernetes-Betrieb.
Bei der von iX und dpunkt.verlag organisierten Konferenz CLC 2026 dreht sich am 11. und 12. November in Mannheim alles um die Bereiche Developer Experience, Platform Engineering und Software Delivery. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr darauf, wie Agentic AI die Arbeit von Senior-Softwareentwicklern, Software-Architekten, DevOps- und Platform Engineers verändert und wie sich digitale Souveränität nachhaltig erreichen lässt.
Den inhaltlichen Auftakt in das deutsch-englische Vortragsprogramm am Mittwoch, dem 11. November, bildet die Keynote „Why SREs and AI Agents Are a Perfect Match – Real demos, real infrastructure, real failures“ von Paul Stack (Swamp Club). Die anschließenden Tracks zeigen, dass KI-Agenten und ihr Zusammenspiel mit klassischen Delivery-Praktiken einen Schwerpunkt der Konferenz bilden. Steffen Schluff und Thorsten Maier (Accenture) sprechen unter dem Titel „Weniger tippen, mehr denken“ über den Einfluss von KI-Agenten auf die Developer Experience. Robert Hoffmann und Christian Denich (Amazon Web Services) berichten in „From AI-frustrated to AI-native – The Amazon Story So Far“ über die interne Transformation des Konzerns.
Rainer Stropek (software architects) argumentiert in „From DevOps to AgentOps: Why Rock-Solid CI/CD Makes You AI-Ready“, dass solide Pipelines die Voraussetzung für den produktiven Einsatz von Agenten seien. Prerit Munjal (Groupon) verknüpft KI mit dem Abbau technischer Schulden („AI at the Door, Turning ‚Tech Debt Panic‘ into ‚Tech Debt Repairs‘“). Mirko Böttcher und Oliver Zeigermann (Techniker Krankenkasse) räumen unter „Wie erkläre ich es meinem Chef?“ mit Mythen und Missverständnissen rund um GenAI, LLMs und Agenten auf. Benjamin Hofmann (Hyground) erläutert in „How an AI SRE agent can manage 20,000 workloads“ den Einsatz eines SRE-Agenten im Großbetrieb. Ergänzend ist ein „Panel on AI in Software Delivery“ angesetzt.
Am Donnerstag schildern Oliver Nocon und Lukas Heimann (SAP) im Praxisbericht „Vibe Coding im Konzern“, wie SAP KI-gestützte Entwicklung skaliert, während Mario-Leander Reimer (QAware) mit „Zero Trust Agents“ zeigt, wie sich KI-Workloads mit OPA und Kubernetes absichern lassen.
Ein zweiter inhaltlicher Block widmet sich dem Aufbau und Betrieb interner Entwicklerplattformen. Dominik Schmidle (Giant Swarm) stellt in „What Platform-as-a-Product Actually Means (And What Most Teams Get Wrong)“ Produktdenken in der Plattformentwicklung in den Mittelpunkt. Sönke Sothmann und Johannes Koch (FICO) behandeln „Kubernetes Custom Resources as Your Platform API: Declarative Self-Service with Crossplane“. Alexander Troppmann und Bruno Margula (Carl ZEISS) berichten unter „Custom-build Platform Tooling mit AI“ darüber, was in der Praxis funktioniert und was nicht. Lian Li widmet sich dem Inner Sourcing einer Internal Developer Platform und Tobias Hauser (Vodafone) beschreibt mit „Vom Betreiber zum Plattformbauer“, wie IT-Operations zur Plattformorganisation wird.
Im Kubernetes-Umfeld erläutert Nicholas Dille (Haufe) die Cluster API, Marcelo Castro (intersoft) zeigt anhand von ArgoCD, Kured und Renovate ein „wartungsarmes Kubernetes on-prem“. Manuel Zapf (codecentric) stellt in „From Clusters to Control Planes“ Ansätze für Multi-Tenancy zur Diskussion, Robin Afflerbach behandelt in „Eine Control Plane statt hundert Controller“ das Multi-Cluster-fähige Erweitern bestehender Controller. Thorsten Wussow (Slix) widmet sich dem Flux Operator als Weg zu „GitOps im Autopilot-Modus“ und Christian Fritz (QAware) bewertet die Kubernetes Gateway API in der Praxis. Stefan Nachtrab und Mirabell Büscher (adorsys) sprechen über den Übergang „Vom Multi-Cloud-Chaos zum Knowledge Graph“ inklusive FinOps- und Compliance-Aspekten.
Security zieht sich quer durch das Programm. Sujeevan Vijayakumaran (Friday Deployments) bezeichnet in seinem Talk die CI/CD-Pipeline als „E