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Social Media - Beschlossen: Kein Social Media unter 13 Jahre – plötzlich wird der neue Digital-Ausweis spannend
Die Bundesregierung hat eine neue Altersbeschränkung für soziale Medien beschlossen. (Bildquelle: Berke Citak / Unsplash)
Seit Jahren wird in vielen Ländern und auch in der EU-Kommission über Altersbeschränkungen für soziale Medien diskutiert. Die Bundesregierung hat jetzt Maßnahmen beschlossen, die noch in diesem Jahr eingeführt werden sollen.
Social Media soll dabei grundsätzlich erst ab 13 Jahren erlaubt sein. Die Umsetzung könnte allerdings noch zu Problemen führen.
Darüber, dass Kinder im Internet besser geschützt werden müssen, sind sich viele Länder einig. Wie genau dieser Schutz aussehen soll, wird allerdings mitunter kontrovers diskutiert. Eine EU-weite Regelung dürfte noch auf sich warten lassen.
Die Bundesregierung hat nun die von Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien vorgelegten Eckpunkte zum Kinder- und Jugendmedienschutz beschlossen. Insgesamt 56 Handlungsempfehlungen sollen dabei als Grundlage für neue Maßnahmen dienen.
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Eine zentrale Rolle spielt dabei etwa die neue Altersbeschränkung. Social-Media-Plattformen sollen generell erst ab 13 Jahren zugänglich sein. Die App-Betreiber müssen das sicherstellen und zudem einige weitere Auflagen erfüllen. Besonders suchtfördernde Designs wie Endlos-Feeds und persönliche Empfehlungen stehen dabei im Fokus.
So soll der Nachweis funktionieren: Bei der Umsetzung der Maßnahmen kommt auch die deutsche EUDI-Wallet »d-you«, die Anfang 2027 starten soll, ins Spiel. Die App soll als digitaler Ausweis fungieren und so auch geeignet sein, um etwa das Alter auf Social-Media-Plattformen nachzuweisen.
Auf dem Weg dahin gibt es aber noch ein paar Hindernisse. Die Identifizierung funktioniert nämlich etwa über den elektronischen Personalausweis. Die Onlinefunktionen des Ausweises sind aber laut eGovernment-Monitor bei weniger als der Hälfte der Bürger überhaupt einsatzbereit.
Der elektronische Personalausweis wird zudem erst ab 16 Jahren ausgegeben. Jüngere Kinder sind also auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen, wenn sie sich einen neuen Account erstellen wollen oder ihr Alter nachweisen müssen.