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Wissenschaft - Klingt wie Science-Fiction, aber ist real: Sie haben ein schwimmendes System entwickelt, das Regen in Elektrizität umwandelt
Regen hat in mehrfacher Hinsicht etwas Gutes. (Bild: stock.adobe.com – Masson, Hanis, Transparent)
Der Mensch kann auf vielen verschiedenen Wegen Strom erzeugen, etwa durch Wind- und Solarkraft. Dazu zählt inzwischen auch, die kinetische Energie von fallenden Regentropfen in elektrische Energie umzuwandeln.
In diesem Bereich gibt es nun einen neuen Ansatz eines Forschungsteams aus China, der das Gewicht und die Kosten bisheriger Systeme dieser Art deutlich unterbieten soll. Erzielt wird das durch einen schwimmenden Aufbau, der den weitgehenden Verzicht auf feste Halterungen und eine metallische Bodenelektrode ermöglicht.
Selbst mit größeren Flächen davon kann damit zwar nur eine vergleichsweise geringe Menge an Strom erzeugt werden. Aber laut den Forschern gibt es dennoch sinnvolle Einsatzszenarien für die neue Technik.
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Die Forscher der Nanjing University of Aeronautics and Astronautics (Universität für Luft- und Raumfahrt Nanjing) nennen ihr System Water-integrated Droplet Electricity Generator (W-DEG), zu Deutsch etwa Wasserintegrierter Tröpfchen-Stromgenerator.
Die schwimmende Variante benötigt deutlich weniger Materialien, was Gewicht und Kosten zugute kommt. (Bild: National Science Review)
Die Spitzenspannung pro Tropfen liegt bei etwa 250 Volt. Dabei reden wir aber von sehr kurzen Spannungsspitzen einzelner Tropfen und nicht von einer Dauerleistung.
Für die praktische Stromversorgung sind zudem auch Stromstärke, Impulsdauer und die durchschnittlich erzeugte Leistung entscheidend.
Eine einzelne Generatoreinheit konnte unter Laborbedingungen mit künstlich erzeugten Tropfen nahezu durchgehend 50 LEDs zum Leuchten bringen.