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Call of Duty: Modern Warfare 4: Warum Activision den GTA 6 Release als Vorteil sieht
Im November trifft der Shooter auf starke Konkurrenz. Marketingchef Tyler Bahl erklärt, wieso die Rückkehr vieler Spieler an die Konsolen ein Vorteil ist.
Im November erscheinen gleich zwei riesige Spiele mit Grand Theft Auto VI sowie dem Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Trotz der starken Konkurrenz macht sich Activision offenbar keine Sorgen um den Erfolg von Call of Duty: Modern Warfare 4. Stattdessen glaubt das Unternehmen, dass sich die Veröffentlichung von GTA VI sogar positiv auf die Spielerzahlen und auf die Verkäufe von Call of Duty auswirken könnte.
Im Interview mit The Game Business äußerte sich Marketingchef Tyler Bahl zur Konkurrenz im November. Er wurde gefragt, ob die gleichzeitigen Veröffentlichungen der zwei großen Spiele andere Titel in den Hintergrund drängen könnten. Darauf antwortete er: "Nun, nichts gegen Zelda, aber [GTA und Call of Duty] sind die beiden größten Spiele des Jahres."
"Wenn mehr Menschen auf die Benutzeroberflächen ihrer Konsolen zurückkehren, ihre Xbox oder PlayStation wieder entstauben und anfangen zu spielen, bedeutet das insgesamt auch mehr Aufmerksamkeit für uns."
"Letztendlich sind es die Community und das soziale Erlebnis, die dafür sorgen, dass Call of Duty über all die Jahre hinweg erfolgreich bleibt. Es geht darum, gemeinsam mit Freunden spielen zu können."
"Wenn wir uns unsere Umfragen ansehen und fragen: 'Was begeistert die Spieler am meisten an unseren Spielen? Sind es die Kämpfe oder das Schießgefühl?', dann lautet die Antwort tatsächlich: 'Meine Freunde waren dabei' oder 'Ich kann Zeit mit meinen Freunden verbringen.'"
Weiter führte er aus: "In dieser Hinsicht haben wir ein Alleinstellungsmerkmal. Die Möglichkeit, mit Freunden auf den unterschiedlichsten Plattformen zu spielen – angefangen bei der Switch 2, die dieses Jahr als neue Plattform für uns hinzukommt, bis hin zu PC, Xbox und PlayStation –, bietet meiner Meinung nach eine einzigartige Gelegenheit."
Doch Activision könnte mit Call of Duty: Modern Warfare 4 unter Druck stehen. Denn schon im letzten Jahr erbrachte Call of Duty: Black Ops 7 nicht den erwünschten Erfolg. Bahl sah ein, dass sich Fans nach zahlreichen Black-Ops- und Modern-Warfare-Teilen doch etwas Neues ersehnten.
Er begann: "Es war nicht das, was sich unsere Community gewünscht hatte."
"Die Spieler wollten etwas Neues und Frisches. Und obwohl es unterschiedliche zeitliche Schauplätze, verschiedene Spielmöglichkeiten und zahlreiche neue Features gab, war es vor allem eine Veränderung der grundlegenden Ausrichtung und Atmosphäre, die sie sich gewünscht hatten."