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Steam - Valve hat eure Spiele-Bibliothek gerade hübscher gemacht: Das Update bringt neben dem Big-Art-Modus aber noch mehr neue Funktionen
Steam hat sich für euch schick gemacht, das neue Update bringt nämlich einen optionale Ansicht eurer Spielebibliothek mit sich.
Updates für den Steam-Client von Valve laden oft lautlos im Hintergrund herunter und verändern lediglich ein paar Zeilen Code für mehr Stabilität.
Der neueste Patch greift jedoch tiefer und bringt spürbare Veränderungen für das Auge und die Technik unter der Haube. Egal, ob ihr direkt am Schreibtisch sitzt oder eure Spielebibliothek lieber vom Sofa aus auf dem großen Fernseher durchstöbert, etwa per Steam Machine: Die Entwickler haben an einigen entscheidenden Stellschrauben gedreht.
Wer den Big-Picture-Modus oder ein Steam Deck nutzt, bekommt mit dem neuen Big-Art-Modus eine frische Ansicht spendiert.
Einmal in den Einstellungen unter dem Reiter »Startseite« aktiviert (im Deutschen als »Große Grafik« aufgeführt), rückt das Feature die Hintergrundbilder der ausgewählten Titel in den Fokus. Die Leiste mit den zuletzt gespielten Spielen wandert dafür dezent an den unteren Bildschirmrand. So wirken die Artworks auf großen Bildschirmen deutlich wuchtiger und nehmen den verdienten Platz ein. Wir haben das mal für euch ausprobiert:
Die Wahl des Spiels ist vollkommen willkürlich, ähem.
Passend dazu halten offizielle Steam-Bildschirmschoner Einzug. Standardmäßig wechselt Steam jetzt bei Inaktivität in eine Diashow eurer eigenen Screenshots oder zeigt Artworks der zuletzt gespielten Titel.
Wer es nostalgisch mag, kann stattdessen ein hüpfendes Logo im Stil alter DVD-Player aktivieren. Bastler dürfen zudem eigene Bildschirmschoner in das Verzeichnis des Launchers einfügen und abspielen lassen (unter »config\uioverrides\screensavers«).
Die weitreichendste Neuerung betrifft das hauseigene Streaming-System. Valve integriert testweise den Videocodec Pyrowave mit der Remote-Play-Funktion. Die Technologie richtet sich an Nutzer mit schnellen, lokalen Netzwerken und soll die spürbare Verzögerung beim Übertragen von Spielen auf ein absolutes Minimum reduzieren.
Im Gegensatz zu etablierten Standards wie H.264 oder HEVC komprimiert Pyrowave jedes Bild einzeln, ohne die Bewegungen zwischen den Frames aufwendig zu analysieren.