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Fractal Design Summit im Test: The Dark-Holz-Knight
Mit edler Holzeinfassung präsentiert sich das neue Fractal Design Summit gediegen. Während das Gehäuse äußerlich im Test eine sehr gute Figur macht, hätte es im Inneren etwas mehr Meshify 3 sein dürfen: Das Summit kommt spatanisch daher und steht sich stellenweise selbst im Weg.
Zusammen mit dem Define One (Test) vorgestellt, bildet das Fractal Design Summit eine gänzlich neue Gehäuseserie. Das neue Summit knüpft an das Erfolgsrezept der North-Serie (Test) an und verbindet laut Hersteller ein schlichtes Design mit edlen Holzelementen. Anders als bei der North-Serie und anderen Ablegern dieser Art findet sich das Holz dabei jedoch nicht an der Front, sondern umrahmt die vordere Gehäusepartie vollständig, sodass auch das I/O-Panel in Holz eingefasst ist. Das hölzerne Design kommt auch an den Gehäusefüßen zum Einsatz.
Fractal Design bietet das Summit in den Grundfarben Schwarz und Weiß an. Darüber hinaus kann zwischen einem geschlossenen Seitenteil (Solid) und einem Seitenelement aus Glas (TG) gewählt werden. Während die weißen (Chalk White) Gehäusevarianten mit Eichenholz bestückt sind, kommt bei den schwarzen (Black) Ablegern dunkles Walnussholz zum Einsatz.
Ergänzend dazu gibt es zwei schwarze Glasableger, die als Blackout-Version auf eingefärbtes schwarzes Holz setzen und optional eine indirekte RGB-Beleuchtung bieten.
Die dem Test vorliegende Variante des Summit (Ambience Blackout TG) ist äußerlich vollständig in Schwarz gehalten und tritt sehr dezent auf. Die anderen farblichen Geschwistermodelle sind beim ersten Anblick präsenter. Der erste Blick fällt aber bei allen Modellen direkt auf den hölzernen Rahmen, der hervorragend eingearbeitet ist. Die ebenfalls aus Holz gefertigten Gehäusefüße fallen zumindest in Schwarz nur wenig auf, sodass das Frontgitter die weiteren Blicke auf sich zieht. Das beinahe vollflächig mit kleinen Löchern perforierte Frontblech wirkt freistehend und wird im unteren Bereich von einem kleinen Logo verziert. In der Ambience-Version ist das Frontblech von hinten ringsum indirekt beleuchtet. Die Umsetzung wirkt dabei nicht aufdringlich und ebenso auf dezente Art in das Konzept ein.
Die Position des I/O-Panels sowie der Gehäusedeckel wecken Erinnerungen an das Fractal Design Meshify 3 (Test). Ein Déjà-vu, das noch mehrfach im Test hervorblitzt.
Das linke Seitenteil besteht in den Glasvarianten vollständig aus Glas. Bei den schwarzen Gehäuseablegern ist das Glas leicht dunkel getönt. Das Heck gleicht dem des Meshify-Gehäusebruders und bietet neben einer Schlaufe zur Entnahme des Deckels einzig eine Blende für Schrauben der Kartenaufnahme als Besonderheit. Der Staubfilter des Netzteils sitzt am Heck und wird nach hinten herausgezogen, was bei der künftigen Wahl des Aufstellungsorts beachtet werden sollte. Das rechte Seitenelement ist blank gehalten.
Die äußere Verarbeitungsqualität ist tadellos. Vor allem die Holzelemente und das Frontblech sorgen für einen überragenden Materialeindruck. Im Test konnten keine unregelmäßigen Kanten oder andere Auffälligkeiten gefunden werden.
Der exzellente Ersteindruck setzt sich beim Öffnen des Gehäuses fort. Das Frontblech öffnet sich mittels Push-to-Open und gewährt so einen sehr komfortablen Zugriff auf die Frontlüfter, die dort an einem Bracket verbaut sind.
Alle Außenelemente lassen sich werkzeuglos demontieren. Während die rechte Gehäusewand eine gute Verwindungssteifigkeit aufweist, zeigt sich der Deckel als äußerst instabil. Das dünne Lochgitter wird im Innern lediglich von Kunststoffstreben gehalten. Nimmt man die Konstruktion in beide Hände, wackelt sie bereits bei kleinsten Bewegungen, was auch der Test von „Gamers Nexus“ bestätigt. Auch hier ähnelt der Aufbau dem des Meshify 3, jedoch wurden dort mehr Kunststoffstreben verwendet, was zu einer höheren Steifigkeit führte.