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Sturmtief "Adam": Behörden warnen vor Unwetter auf Mallorca
Mallorca bereitet sich auf schwere Regenfälle vor. Wegen des Sturmtiefs "Adam" herrscht Warnstufe Rot, die Schulen sind geschlossen, viele Flüge bereits ausgefallen. Auf dem spanischen Festland kam es bereits zu Überflutungen.
Auf der bei Urlaubern beliebten spanischen Mittelmeerinsel Mallorca ist wegen erwarteter heftiger Regenfälle die höchste Warnstufe Rot ausgerufen worden.
Das Sturmtief "Adam", das am Wochenende mit extremen Niederschlägen das spanischen Festland heimgesucht hat, könne auch Mallorca mit voller Wucht treffen. Auf alle Handys in der Region wurde am Sonntagabend eine Sonderwarnung verbunden mit einem schrillen Warnton gesendet.
Starkregen und Sturm haben im Süden Spaniens und Portugals gewütet. In Portugal starb ein Mensch.
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Auf den Baleareninseln Mallorca, Ibiza und Formentera setzten die Behörden für heute den Schulunterricht aus. Auf Mallorca wurden Dutzende Flugverbindungen gestrichen, wie der Flughafenbetreiber Aena mitteilte. Die Armee verlegte wegen der angespannten Lage Soldaten vom spanischen Festland auf die Inseln.
Laut einem Bericht der Mallorca Zeitung hat die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca einige Parks und Promenaden in der Stadt gesperrt. Auf Ibiza wurden die wichtigste Straßenverbindung zum Flughafen gesperrt. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen, umgeleitet oder verspäteten sich.
Schon am Sonntag hatten Rettungsdienste in den Regionen Valencia, Katalonien, Andalusien und auf den Balearen wegen stürmischen Wetters Hunderte Einsätze gemeldet. Bäume stürzten um, Straßen standen unter Wasser, auch Häuser waren von Hochwasser betroffen.
Laut der katalanischen Feuerwehr wurde eine Frau tot im Meer gefunden, nachdem sie am Samstag in Cabrera de Mar nordöstlich von Barcelona in einen Bach gestürzt war. In Andalusien waren am Wochenende nahe Málaga zehn Menschen aus einem überfluteten Tunnel einer Strandpromenade gerettet worden.
Bei heftige Regenfällen in Spanien kamen drei Menschen ums Leben.
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Der fortschreitende Klimawandel führt Experten zufolge auch in Spanien zu häufigeren und heftigeren Extremwetter-Ereignissen wie Starkregen. Der September war laut der spanischen Wetterbehörde Aemet der wärmste auf dem spanischen Festland seit Beginn der Aufzeichnungen. Zudem erlebte Spanien dieses Jahr den bislang heißesten Sommer.