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Antigravity A1: Klassischer Controller sorgt für präzisere 360-Grad-Flüge
Die 360-Grad-Drohne Antigravity A1 mit Brille (Test) erhält einen klassischen Remote Controller. Er bringt die klassische Steuerung über physische Joysticks auf die A1, so dass man die Drohne präziser und direkter steuern kann – wie ComputerBase vorab testen konnte.
Durch den Remote Controller mit klassischem Dual-Stick-Layout hat man eine direktere Reaktion der Drohne bei Richtungswechseln und eine schnellere Reaktion. Dadurch wird die Steuerung insgesamt präziser und man kann die Flugrichtung und die Flughöhe insbesondere bei der – eigentlich nicht vorgesehenen – Steuerung auf Sicht im Nahbereich besser kontrollieren, was schnellere und gewagtere Flugmanöver ermöglicht.
Die neue Fernsteuerung kann den Grip Motion Controller ersetzen und ist als alternative Steuerungsmethode gedacht. Die Vision Goggles bleiben davon unberührt und werden auch in Verbindung mit der neuen Fernsteuerung genutzt, um durch sie den Blick der Kameras der Drohne vor Augen zu haben. Während der Grip Motion Controller insbesondere für Anfänger einen möglichst einfachen Einstieg mit einer kurzen Eingewöhnungszeit bieten soll, ist der neue Remote Controller eher für fortgeschrittene Nutzer gedacht, die eine genauere Kontrolle über die Kamerabewegung möchten. Während beim Grip Motion Controller also das Flugerlebnis der 360-Grad-Drohne im Fokus steht, ist es beim Remote Controller die präzisere Steuerung.
Denn im Gegensatz zum Grip Motion Controller, der lediglich den Vorwärtsflug sowie den Auf- und Abstieg unterstützt, ermöglicht die Fernsteuerung über die Sticks die Kontrolle über Flugrichtung und Fluglage im dreidimensionalen Raum, also oben/unten, vorwärts/rückwärts sowie links/rechts. Durch die Steuerung über zwei Sticks lassen sich Bewegungen der Drohne oder der Kamera kombinieren, die allein mit dem Grip Motion Controller nicht möglich sind.
Neben den analogen Thumb-Sticks, deren Sticks bei Auslieferung an der Rückseite des Controllers eingefasst sind und zunächst aufgeschraubt werden müssen, bietet die Fernsteuerung an der Oberseite einen Schalter zum Wechseln des Flugmodus (Cine, Normal und Sport), Status-LEDs, die die Verbindung und den Akkustand anzeigen, die Power-Taste, die rote RTH-Taste und eine Halterung für Lanyards, um den Controller umhängen zu können. Über den linken Stick wird das Steigen und Sinken der Drohne und ihre horizontale Drehung geregelt, über den rechten vor- und zurück sowie nach rechts und links geflogen, ohne die Ausrichtung zu ändern.
Über die rechte, obere Schultertaste können Fotos, über die linke Videos aufgenommen werden. Das Drehrad rechts dient zur Neigung der Kamera und zum Zurücksetzen des Sichtfeldes. Zudem kann mit ihm in Menüs gescrollt werden. Die untere Schultertaste links öffnet hingegen das Menü. Die beiden Tasten an der Unterseite des Controllers, C1 und C2, können individuell mit einer häufig genutzten Funktion beim Doppeltippen belegt werden. Dies kann beispielsweise die See-Through-Funktion der Brille, Ansicht der Karte, das Landelicht oder das Landegestell oder die Ansicht des virtuellen Cockpits betreffen.
Um den Remote Controller nutzen zu können, müssen die Vision Goggles in den Kopplungsmodus versetzt werden, wofür an ihnen die Home-Taste und an der Fernsteuerung der Ein-/Ausschalter gedrückt gehalten werden müssen. Beide Geräte verbinden sich in direkter Nähe daraufhin automatisch miteinander.
Über die rote Taste links auf dem Remote Controller werden die Rotoren der A1 gestartet. Hält man in diesem Ruhezustand die rote Taste zwei Sekunden gedrückt, steigt die Drohne auf 1,2 Meter auf und schwebt – wie man es vom Grip Controller kennt. Die rote Taste dient während des Flugs als Notbremse und initiiert beim Gedrückthalten das Zurückkehren zur Startposition (Return to Home).
Mit dem Remote Controller kann man zwischen einer freien Rundumsicht (Free View) und einer festen Sicht (Fixed View) wählen. Bei der freien Rundumsicht folgt das Bild in der Videobrille den eigenen Kopfbewegungen, ohne