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Darknet Diaries Deutsch: Der Spion im Wohnzimmer - Teil 2
Eine Streaming-Box verspricht kostenloses Fernsehen – doch als Sicherheitsforscherin D3ADA55 den Datenverkehr untersucht, entdeckt sie verdächtige Aktivitäten.
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Dies ist der zweite Teil von „Der Spion im Wohnzimmer“. (Wenn Ihr Teil eins noch nicht gehört habt, fangt am besten da an.) Im englischen Original von Jack Rhysider trägt diese Episode den Namen „SuperBox“.
Die deutsche Produktion verantworten Judith Hohmann und Marko Pauli von heise online. Der Podcast erscheint wöchentlich auf allen gängigen Podcast-Plattformen und kann hier abonniert werden.
JACK: Dies ist Teil 2 von "Der Spion im Wohnzimmer". In der ersten Folge hat die Security-Forscherin D3ada55 eine SuperBox aus dem Haushalt ihres Vaters untersucht und dabei entdeckt, dass diese so harmlos aussehende TV-Streaming-Box es faustdick hinter den Antennen hat. So sendete die Box große Datenmengen an Server in China und spähte offenbar auch andere Geräte im Heimnetz aus. D3ada55 wurde klar: Dieses Gerät sollte besser nicht benutzt werden. Aber: Wer bringt solche Boxen überhaupt in Umlauf und welche Interessen sind damit verbunden? Dazu jetzt mehr im die Episode abschließenden Teil 2.
D3ADA55: Natürlich sehe ich auf Social Media, auf all den verschiedenen Plattformen, Sachen wie: Also, meine Eltern haben eine geschenkt bekommen. Mein Onkel hat uns davon erzählt. Wie gesagt, es gab viele solcher Fälle. Ein Freund aus Sacramento hat mir erzählt, dass er eine alleinerziehende Mutter, die in der Nachbarschaft bekannt ist, damit gesehen hat. Und ich dachte mir: Das ist so seltsam. Aber wenn das unversteuertes Geld ist und man sich nebenbei was dazuverdienen will, ist das ein tolles Geschäft. Ich meine, das ist...
JACK: Ich meine, wenn wir zurückblicken – ich glaube, es war Ende der 90er, Anfang der 2000er –, da hatten wir etwas Ähnliches, wo man eine Art Streaming-Box kaufen konnte. Es war eine Kabelbox, aber es war wie eine...
JACK: Ja, sie war gejailbreakt, und so bekam man kostenloses Kabelfernsehen. Das wurde aber nicht von den Müttern in der Nachbarschaft verkauft.
JACK: Das wurde nicht von deinem – vielleicht von deinem Onkel verkauft, aber...