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Mehrheit der Amerikaner wenden sich gegen KI
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Laut einer Umfrage von Washington Post, ABC News und Ipsos lehnt eine deutliche Mehrheit der Amerikaner den Bau neuer Rechenzentren in den Vereinigten Staaten ab, glaubt, dass künstliche Intelligenz viele Arbeitsplätze vernichten wird, und kritisiert den Umgang von Präsident Donald Trump mit dieser Technologie.
Die Umfrage offenbart die tiefe Kluft zwischen einer Mehrheit besorgter Amerikaner und ihrem Präsidenten, der in KI einen Segen für ökonomische Vitalität und nationale Sicherheit sieht und sie keinesfalls durch Regulierung begrenzen will. Auf diese Weise rückt das Thema KI und Rechenzentren auch in den Fokus vieler Auseinandersetzungen im Vorfeld der anstehenden Zwischenwahlen in den USA.
Ganze 57 Prozent der Amerikaner halten KI für schädlich für die Gesellschaft, davon ein Drittel für extrem oder sehr schädlich. Zwei von drei Amerikanern wenden sich gegen den Bau neuer Rechenzentren. Zwei Drittel aller Amerikaner (und auch eine Mehrheit der Republikaner) glauben, dass die Regierung zu wenig tut, um die Entwicklung der KI zu regulieren. Etwa 67 Prozent geben an, dass sie Trumps Umgang mit dieser Technologie ablehnen – ein ähnliches Muster wie bei der öffentlichen Meinung zu seiner Iran-Politik, die eine Ablehnungsrate von 70 Prozent aufweist. Die Öffentlichkeit ist zunehmend besorgt über die Schäden, die KI auf dem Arbeitsmarkt und anderswo anrichten kann.
Allerdings deckte die Umfrage auch Widersprüche auf: Zwar glauben mehr als die Hälfte, KI sei schädlich, aber ebenfalls 50 Prozent geben an, sie sei für sie persönlich nützlich. Die größten Risiken sahen die Umfrageteilnehmer im Hacking fremder Computer, in der Jobvernichtung durch KI und im möglichen Verlust der Fähigkeit, noch selbst eigene Entscheidungen zu treffen. Die Auslöschung der Menschheit hält dagegen nur ein Drittel für ein sehr hohes oder hohes Risiko.
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