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Meta: Milliarden-Strafe wegen Cambridge-Analytica-Skandal
von Carsten Knobloch
22. Okt. 2026 |
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Der jahrelange Datenskandal rund um Cambridge Analytica holt Meta erneut ein, und das mit einer echten Rekordsumme. Ein Gericht in den USA hat den Facebook-Mutterkonzern zu einer Strafzahlung von satten 25 Milliarden US-Dollar (rund 22 Milliarden Euro) verurteilt. Zuvor hatte eine Geschworenenjury den Konzern für schuldig befunden, Nutzer beim Schutz ihrer persönlichen Daten systematisch getäuscht zu haben.
Im Kern dreht sich das Verfahren um die bekannten Vorfälle aus dem Jahr 2018. Damals kam heraus, dass die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica über eine scheinbar harmlose Umfrage-App die Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern abgegriffen hatte, ohne dass diese explizit zugestimmt hatten.
Der Bundesstaat New Mexico hatte Meta 2021 verklagt und dem Konzern vorgeworfen, Verbraucher über den tatsächlichen Zugriff von Drittanbieter-Apps belogen zu haben. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass Meta in Millionen Einzelfällen gegen geltende Verbraucherschutzgesetze verstoßen hat. Bei einem gesetzlichen Rahmen von bis zu 5.000 Dollar pro Verstoß summierte sich der Strafrahmen rechnerisch sogar auf über 200 Milliarden Dollar, der Richter deckelte die Strafe letztlich aber auf 25 Milliarden Dollar.
Dass das Geld direkt fließt, ist allerdings unwahrscheinlich. Meta hat bereits angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen und die Entscheidung anzufechten.
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