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Bose übernimmt Skullcandy
Bose übernimmt den Mitbewerber Skullcandy, um sein Audio-Portfolio zu erweitern – und eine neue Zielgruppe zu erreichen.
Die Audiomarke Bose hat den Kopfhörerhersteller Skullcandy übernommen. Mit der Übernahme des 2003 in Utah gegründeten Unternehmens will Bose eigenen Angaben zufolge schneller wachsen, indem Skullcandy-Produkte vom „Audio-Know-how“, der Technologie und der globalen Reichweite profitieren.
Bose beschreibt Skullcandy in der Ankündigung zur Übernahme als eine „Lifestyle-Audiomarke, die für ihre auffälligen Produkte bekannt ist, die Klang, Stil und Leistung vereinen“. Bose hofft, die eigene Audioforschung und -technologie mit den Designs und den „authentischen Verbindungen zur Community“ von Skullcandy kombinieren zu können, um neue Produkte und Erlebnisse zu entwickeln.
Die beiden Unternehmen arbeiteten bereits im Rahmen einer mehrjährigen Partnerschaft zusammen. Skullcandy hat dafür „Sound by Bose“-Technologie in die eigenen Ohrhörer und Kopfhörer integriert.
Nach der Übernahme soll Skullcandy eine eigenständige Marke innerhalb des Geschäftsbereichs „Premium Consumer Audio“ von Bose bleiben, schreibt Bose in seiner Ankündigung. Zum Bose-Portfolio gehören bereits die Marken McIntosh und Sonus faber. „Die tiefen Wurzeln von Skullcandy im Boardsport – einschließlich langjähriger Beziehungen zu leidenschaftlichen Anhängern dieser Kultur und ihren Athleten – sowie authentische Verbindungen zu Musik-, Gaming-, Fitness- und anderen Communities eröffnen Bose neue Möglichkeiten, dort, wo das Unternehmen derzeit noch weniger präsent ist, eine sinnvolle Verbindung zu den Verbrauchern aufzubauen“, erklärt das Unternehmen.
Bose plant, in das weitere Wachstum von Skullcandy zu investieren und „dem Unternehmen einen besseren Zugang zu Technologie, Ressourcen, einem globalen Vertriebsnetz und Geschäftspartnern zu ermöglichen“. Skullcandy behalte dabei die Freiheit, sich weiterhin auf eine Weise zu entwickeln, „die ihrer Identität und ihren Kunden entspricht“. Zudem soll der Skullcandy-Hauptsitz in Park City, Utah, bleiben. Bose kaufte Skullcandy von einem Fonds der Investmentfirma Mill Road Capital Management. Den Kaufpreis und weitere Details der Transaktion nennen die Unternehmen nicht. Als Privatunternehmen habe Bose die Freiheit, mutige und langfristige Investitionen zu tätigen, sagte Bose-Chefin Lila Snyder – Skullcandy sei dafür ein gutes Beispiel.
Skullcandy-CEO Brian Garofalow erklärt, dass der Zusammenschluss mit Bose der Marke die Möglichkeit biete, „diese Erlebnisse noch weiter zu verbessern, indem wir mehr von deren Audio-Know-how und Technologie in unsere Produkte einfließen lassen, und er eröffnet uns noch mehr Wege, Skullcandy weiter voranzubringen“.
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