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Schwachstellen in Data-Center-Produkten von Atlassian
Eine kritische Sicherheitslücke in mehreren Data-Center-Produkten von Atlassian ermöglicht Angriffe über das Internet. Angreifer können die Authentifizierung umgehen und ohne reguläre Anmeldung bestimmte Dateien auslesen. Die Schwachstelle wird bereits angegriffen.
Das unmittelbare Risiko besteht in der Offenlegung sensibler Informationen. Enthalten die auslesbaren Dateien etwa Zugangsdaten oder andere Authentifizierungsinformationen, können Angreifer diese für weitere Zugriffe missbrauchen. Aus dem zunächst begrenzten Dateizugriff kann dadurch eine umfassendere Kompromittierung entstehen. Welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, hängt vom Inhalt der zugänglichen Dateien und von den Berechtigungen der offengelegten Zugangsdaten ab.
Das Sicherheitsunternehmen Previdian registrierte entsprechende Exploit-Versuche auf seinen Honeypot-Systemen. Diese absichtlich exponierten Systeme dienen dazu, Angriffe zu erkennen und die verwendeten Methoden zu beobachten. Zum Zeitpunkt der Meldung hatte das Unternehmen 156 Angriffsversuche von 25 IP-Adressen aus acht Ländern erfasst. Solche Beobachtungen belegen Angriffsaktivitäten, lassen aber für sich genommen keine
Aussage darüber zu, wie viele produktiv eingesetzte Systeme tatsächlich kompromittiert wurden.
Die Installation eines Updates schließt die Schwachstelle.
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