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Internet - Datenpanne bei Notebooksbilliger: Der große Händler warnt aktiv seine Kunden – das solltet ihr jetzt tun
Notebooksbilliger hat betroffene Kunden bereits per E-Mail informiert. (Bildquelle: NBB)
Ein aufmerksamer Blick auf die aktuellen Kontoauszüge ist für einige Kunden von Notebooksbilliger derzeit unerlässlich. Der bekannte Elektronik-Versandhändler ist Ziel eines Cyberangriffs geworden und informiert betroffene Kunden aktuell per E-Mail über den Vorfall (via Computer Base).
Nach ersten Informationen sollen Unbefugte Zugriff auf interne IT-Systeme erlangt haben. Neben E-Mail-Adressen könnten auch Namen, Anschriften und Bankverbindungen betroffen sein. Passwörter sollen aber nach derzeitigem Stand nicht betroffen sein.
Das Unternehmen rät seinen Kunden, ihre Kontobewegungen aufmerksam zu verfolgen und Vorsicht walten zu lassen.
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Konkret spricht Notebooksbilliger gegenüber Computer Base von einer mittleren fünfstelligen Zahl an betroffenen Kunden, die bereits per E-Mail informiert wurden. Wer in der Vergangenheit via Lastschrift oder Überweisung bezahlt hat, müsse davon ausgehen, dass seine Bankverbindung von den Angreifern eingesehen wurde, so das Unternehmen.
Entwarnung gibt es hingegen bei Passwörtern und Kreditkarteninformationen: Passwörter sind nach derzeitigem Untersuchungsstand nicht kompromittiert worden und vollständige Kreditkartendaten speichert das Unternehmen laut eigenen Angaben grundsätzlich nicht ab.
Um mögliche finanzielle Schäden frühzeitig zu erkennen, sollten Kunden ihre Kontoauszüge in den nächsten Wochen und Monaten genau kontrollieren. Bei unberechtigten Abbuchungen greift der übliche Schutz bei Lastschriften.
Gut zu wissen: Reguläre SEPA-Lastschriften können innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen über die Hausbank zurückgebucht werden. Existiert für den Einzug kein gültiges Mandat, verlängert sich diese Frist laut Bundesbank sogar auf bis zu 13 Monate.
Notebooksbilliger warnt Kunden zudem auch vor möglichen Folgeangriffen. Kriminelle könnten die gestohlenen Daten für Phishing-E-Mails oder andere Kontaktaufnahmen verwenden. Kunden sollten daher keine verdächtigen Links oder Anhänge öffnen und niemals sensible Daten wie PINs oder TANs herausgeben.