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Was beim neuen Altersvorsorgedepot zu beachten ist
Neben der Kapitalrente wird es auch eine neue staatlich geförderte Zusatzrente geben, das Altersvorsorgedepot. Es soll die "Riester-Rente" ablösen. Das Versprechen: mehr Aktien, ETFs und Renditechancen.
Die Rente ist gefühlt fast immer weit weg, und am liebsten kümmert man sich um dieses Thema später. Um sich klarzumachen, wie groß der Handlungsbedarf eigentlich wäre, reicht ein Blick auf die Prognose des gesetzlichen Rentenversicherers.
Die bekommt man per Brief und sieht hier sofort, wie viel man erwarten darf, oder besser: wie wenig. Die durchschnittlichen Rentenbezüge liegen hierzulande bei 1.900 Euro im Monat. Und auch die bekommt nur, wer über die Jahre im Schnitt rund 4.000 Euro monatlich verdient hat. Die Differenz zwischen beiden Zahlen ist die Rentenlücke, und gut 2.000 Euro sind keine Ausnahme.
FAQ
24.03.2026
Die Koalition hat sich auf ein neues Modell zur privaten Altersvorsorge geeinigt. Was kann der Riester-Nachfolger?
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Aufgefüllt werden soll die Lücke nun mit Hilfe des so genannten Altersvorsorgedepots. Das wird ab Januar die bisher als "Riester" bekannte staatlich geförderte Zusatzrente ersetzen. Banken und Neobroker rühren schon jetzt mit Elan die Werbetrommel mit Slogans wie "Wer riestert, der rostet" oder "Lass mal was staaten". Der vermittelte Eindruck: Jetzt schnell abschließen, am besten noch in diesem Jahr!
Das ist allerdings überhaupt nicht nötig, im Gegenteil. Denn in diesem Jahr sind noch lange nicht alle Anbieter am Start. Viele werden erst in den nächsten Monaten und sogar noch weit ins nächste Jahr hinein in den Markt stoßen. Die staatliche Förderung kann man auch noch bis mindestens Ende 2027 für das gesamte Jahr nachträglich beantragen.
FAQ
16.10.2026
Die Rentenreform steht noch nicht, aber der Bundestag hat heute die Frühstartrente beschlossen.
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Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, warnt ohnehin vor vielen Angeboten der Finanzwirtschaft. "Im Vertrieb wird einfach verkauft, was Provision bringt", erklärt Nauhauser im ARD-Wirtschaftspodcast Plusminus. Wer sich auf Verkaufsgespräche einlasse, dem würden oft unnötig teure Produkte angedreht.