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AMZFAST AMZG49C7U im Test: 49-Zoll-Curved-Gaming-Monitor mit 32:9-Format für 760 Euro
Der Ultrawide-Bildschirm überzeugt beim Arbeiten und Spielen mit 120 Hz sowie VA-Panel, verlangt bei modernen Titeln allerdings nach High-End-Grafikkarten.
Anfang des Jahres testete ich einen 34-Zoll-Monitor und dachte mir damals: Ja, das ist schon angenehm groß. Doch da geht noch weit mehr. Nämlich 49 Zoll, wie beim AMZG49C7U von AMZFAST, einem “Super Ultrawide Curved Gaming Monitor”. Die Beschreibung ist nicht übertrieben, denn wir haben es hier mit einer Breite von knapp unter 1,2 Meter zu tun. Das ist definitiv nichts für einen winzigen Schreibtisch. Aber lohnt sich das zum Preis von rund 760 Euro?
Box & Zubehör: In der Verpackung findet ihr grundsätzlich alles Nötige, was ihr für Aufbau und Betrieb braucht, aber auch nicht mehr als das. Neben Monitor und Standfuß erhaltet ihr ein DisplayPort- sowie ein HDMI-Kabel, das externe Netzteil und eine Kurzanleitung.
Design und Verarbeitung: Das Display nutzt eine doppelte QHD-Auflösung (5120 x 1440) und ist laut Hersteller dazu gedacht, zwei einzelne 27-Zoll-Monitore durch ein einziges, nahtloses Display zu ersetzen. Mit dem 32:9-UltraWide-Format könnt ihr auch eine PIP/PBP-Funktion nutzen und mehrere Quellen anschließen.
Zugleich handelt es sich um einen Curved-Monitor mit einer Krümmung von 1500R. Der Bildschirm alleine misst 1.186 x 366 mm. Aus einer seitlichen Perspektive betrachtet misst er in der Höhe bis zu 567 mm und ist 295 mm (mit Standfuß) beziehungsweise 192 mm (oberes Ende des Bildschirms) tief - das gute Stück wiegt rund 7,6 Kilogramm. Der Winkel lässt sich von -5 bis 15 Grad einstellen und bei den Anschlüssen haben wir zweimal HDMI 2.0 (maximal 60 Hz) sowie zweimal DP 1.4 (maximal 120 Hz). Hinzu kommt noch ein Audio-Anschluss.
Zum Einsatz kommt ein mattes LCD-VA-Display mit einem Kontrastverhältnis von 3.000:1 und einer Reaktionszeit von 1 ms. Adaptive Sync wird ebenfalls unterstützt und es gibt eine sRGB-Farbraumabdeckung von 120 %. HDR steht ebenfalls zur Verfügung, der Betrachtungswinkel liegt bei 178 Grad und die Helligkeit bei 350 cd/m².
Viele äußerliche Besonderheiten gibt es nicht zu vermelden. Der Monitor ist im Großen und Ganzen schlicht gehalten und hat ein unauffällig schwarzes Design. Sofern ihr ihn nicht berührt, wackelt der Bildschirm bei der Nutzung in keiner Weise. Der stabile Standfuß sorgt dabei mit seiner V-ähnlichen Form für einen guten Halt und nimmt zugleich nicht zu viel Platz auf dem Schreibtisch ein.
Das 32:9-Format entspricht zwei nahtlos nebeneinander platzierten 27-Zoll-Bildschirmen im 16:9-Format. Super-Ultrawide-Displays bieten ein erweitertes horizontales Sichtfeld für Gaming und Multitasking, fordern bei voller Auflösung von Grafikkarten jedoch eine entsprechend hohe Rechenleistung.
Performance und Praxistest: Insgesamt braucht ihr für den Monitor natürlich schon einiges an Platz, daher eignet er sich eher weniger für kleinere Schreibtische. Sein Ziel, zwei 27-Zoll-Monitore zu ersetzen, erfüllt der AMZG49C7U aber mit Bravour. Ihr könnt ohne Probleme drei Programme beziehungsweise Fenster nebeneinander im Betrieb haben und verliert dabei nicht den Überblick. Abhängig davon, wie ihr damit etwa arbeitet oder sonstige produktive Aktivitäten ausführt, ist das eine spürbare Erleichterung, wenn ihr nicht ständig zwischen Fenstern wechseln oder etwas von einem Bildschirm auf den anderen schieben müsst.
Nützlich ist auch die Bild-in-Bild-Option für zwei Signalquellen, wobei das zumindest bei mir in der Praxis nicht wirklich Anwendung findet. Fürs Gaming interessant sind die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz und 1 ms Reaktionszeit. Im Zusammenspiel mit Adaptive Sync wird Tearing verhindert, während Bewegungsunschärfe und Ghosting nur ganz minimal auftreten und kein echtes Problem darstellen. Je nach Game erzeugen das große Sichtfeld und die Krümmung des Monitors in jedem Fall ein immersives Spielgefühl, unter anderem im Cockpit eines Rennspiels. Aber auch Strategiespiele wie Age of Empires 2, Civilization 7, Command & Conquer Remast