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25 Jahre Windows XP: Warum es ein Dauerbrenner war. Und welche Probleme es hatte
Am 25. Oktober 2001 kam Windows XP im Handel. Für Microsoft war es ein voller Erfolg, das Betriebssystem entwickelte sich zum Dauerbrenner und zählte heute zu den beliebtesten Windows-Versionen. Es war aber auch der Anfang von Ärgernissen, die Windows-Nutzer bis heute begleiten.
Wie populär Windows XP mittlerweile ist, zeigt sich etwa bei der ComputerBase-Umfrage anlässlich von Microsofts 50-jährigen Jubiläum im März 2025. Den ersten Platz bei den Allzeit-Favoriten belegte Windows 7, dahinter schaffte es Windows XP aber auf Rang 2 – mit deutlichem Vorsprung zu Windows 10.
Verfolgt man die Kommentare wie die zum Retro-Artikel von 2020, ist die Grundstimmung klar positiv. Windows XP schwimmt auf einer Nostalgie-Welle, die vermutlich auch davon profitiert, dass ein Großteil der damals aktiven Nutzer es auch tatsächlich auf dem System laufen hatte. Bei ComputerBase lag der Anteil in den Spitze bei knapp 90 Prozent.
Nie wieder kam ein Betriebssystem auch nur in die Nähe so eines Werts, was auch damit zu tun hat, dass es Anfang der 2000er Jahre noch praktisch keine Mobile-Konkurrenz gab.
Nun gab es zwei Faktoren, die den Erfolg von Windows XP von Anfang begünstigten. Der erste ist der technische Unterbau, der für sich genommen schon eine Revolution darstellte. Denn es war das erste Microsoft-Betriebssystem für Privatnutzer, das sich dem DOS-Unterbau entledigte. Die Windows-NT-Linie, die mit Windows 2000 einen ebenfalls äußerst populären Ableger hatte, richte sich zumindest formal an professionelle Anwender.
Privatnutzer kamen hingegen von dem direkten Vorgänger Windows Me, was nur kurz auf dem Markt war, und dem damals immer noch weit verbreiteten Windows 98. Beide kombinierten – wie zuvor schon Windows 95 – ein 32-Bit-Betriebssystem mit dem DOS-Unterbau, was schonender für die Hardware-Anforderungen war und die Kompatibilität verbesserte, aber notorisch fehleranfällig war. Abstürze gehörten zum Alltag.
Windows NT brachte Microsoft bereits 1993 auf den Markt. Weil es aber enorme Hardware-Ressourcen erforderte, die im Massenmarkt so nicht verfügbar waren, landete der NT-Zweig zunächst im professionellen Segment. Windows XP war dann 2001 der Eintritt in den besagten Massenmarkt. Die Konsequenz: Ein wesentlich stabileres Betriebssystem, was eine der Voraussetzungen für die lange Lebenszeit war.
Die Systemvoraussetzungen waren dennoch ein enormer Sprung. Im Vergleich zu Windows Me, das Microsoft gut ein Jahr zuvor im September 2000 veröffentlichte, verdoppelte sich der Speicherhunger von 32 MB RAM auf 64 MB RAM. Beim Prozessor genügten Windows Me noch ein Intel-Prozessor mit 150 MHz sowie 320 MB Festplattenspeicher, beides stieg bei Windows XP deutlich. So stand das Betriebssystem am Ende auch für eine neue Generation an PCs.
Gerade weil Windows XP mit dem DOS-Erbe brach, kam es auch zu Problemen mit inkompatiblen Treibern und alter Software. Das bestimmte Tools oder Spiele-Klassiker nicht auf dem neuen Betriebssystem liefen, waren Ärgernisse, die zunächst den Alltag der Nutzer prägten.
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