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Overwatch: Deshalb ließ Blizzard den berüchtigten Katzen-Helikopter bewusst Chaos stiften
Die Kombo aus Jetpack Cat und Bastion sorgte für blankes Chaos. Associate Game Director Alec Dawson erklärt, wieso die Nerfs absichtlich auf sich warten ließen.
Overwatch führte die Jetpack Cat Anfang des Jahres ein. Als der neue Support-Held vorgestellt wurde, war die Community begeistert. Logisch, denn dabei handelt es sich immerhin um eine putzige Katze, die dank eines Mechs einfach über die Karte fliegen kann. Total verrückt und extrem niedlich. Ab Mitte Februar betrat die Samtpfote im Mech-Mantel dann das Schlachtfeld und die Spieler fingen an, das kleine Kätzchen gar nicht mehr so super zu finden. Besonders zusammen mit Bastion wurde Jetpack Cat zu einer absoluten Todesmaschine.
Habt ihr das mal miterlebt? Wenn Jetpack Cat sich einfach den eigenen Bastion schnappt, ihn in die Lüfte trägt und dieser dann sein großes Maschinengewehr auspackt? Er ist ein fliegender Geschützturm, der Feinden hinterherfliegen kann. Das ist wirklich heftig.
Katzen sind ja dafür bekannt, immer mal wieder für Chaos zu sorgen, aber der Bastion-Katzenhelikopter geht eindeutig ein Stück zu weit. Und das finden sogar die Entwickler.
Associate Game Director Alec Dawson sagt gegenüber PCGamer, dass das Team intern bereits geahnt habe, dass die ganze Sache doch "einwenig beängstigend" sei. In den eigenen Testphasen haben sie sogar genau diese Kombination ausprobiert und sogar noch eine Mercy mit drangehängt. Er nannte es den "noch furchteinflößenderen Hubschrauber". Wie passend.
Natürlich gab es seit Februar auch den ein oder anderen Nerf, der versuchte, der Katzen-Kombo etwas Wind aus den Mech-Segeln zu nehmen. So wurde etwa ihre Geschwindigkeit beim Transportieren anderer Helden in der Luft heruntergesetzt. Allerdings passierte dies erst recht spät. Laut Dawson war diese späte Anpassung eine bewusste Entscheidung.
"Wir möchten sicherstellen, dass die Spieler solche Momente auch erleben können. Wir lassen sie einen Vorgeschmack auf diesen ganzen verrückten Kram bekommen, bevor wir eingreifen und alles wieder in geordnete Bahnen lenken", so Dawson. Also sollen Spieler das Chaos miterleben. Ok, aber warum?
"Man darf nicht den ganzen Spaß nehmen oder das Spielerlebnis verwässern, indem man sofort alle extremen Aspekte entfernt – man muss erst einmal abwarten, wie es sich in der Praxis tatsächlich anfühlt", erklärt Dawson. An genau solche Augenblicke würden sich Spieler später zurückerinnern.