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Google Fitbit Edge im Test: Fitnessarmband mit AMOLED, EKG, GPS und Health Coach
Googles neues Fitnessarmband, das Fitbit Edge, mit Display und GPS muss sich im Test gegen das Fitbit Air behaupten. Zahlreiche Gesundheits- und Fitnessfunktionen ersetzen teilweise eine Smartwatch und im Gegensatz zum Fitbit Air sieht man die Daten beim Training in Echtzeit am Handgelenk.
Das Fitbit Edge ist Googles neues Fitnessarmband. Zwischen der Smartwatch Pixel Watch 5 (Test), die den größten Funktionsumfang im größten Formfaktor exklusiv für Android bietet, und dem Fitbit Air, das als reiner Fitness-Tracker ohne Display auskommt und auch mit iOS kompatibel ist, startet das Fitbit Edge mit ovalem Display als Kombination beider Geräte sowohl für Android als auch iOS. Wir testen, ob Google das Beste aus beiden Geräten im Fitnessarmband vereint hat und welche Abstriche und Komfortgewinne jeweils einhergehen.
Neben einem AMOLED-Touchscreen bietet das Fitnessarmband zahlreiche Gesundheits- und Fitnessfunktionen, integriertes GPS, eine EKG-App und die Anbindung an den KI-gestützten Google Health Coach. Anders als die Pixel Watch 5 setzt das neue Fitnessarmband nicht auf Wear OS, sondern auf eine speziell für den Tracker entwickelte Benutzeroberfläche.
Im Mittelpunkt des Fitbit Edge stehen somit einerseits die kontinuierliche Erfassung von Gesundheitsdaten, die Aufzeichnung sportlicher Aktivitäten und deren Auswertung in der Google-Health-App, andererseits aber auch der ständige Zugriff auf diese über den Bildschirm und die Interaktion mit Benachrichtigungen und Inhalten über das Display des Armbands.
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 179,99 Euro liegt das Fitbit Edge zwischen dem 99,99 Euro (UVP) teuren Fitbit Air und der Pixel Watch 5, die ab 419 Euro (UVP) angeboten wird. Das Fitbit Edge ist ab dem 27. Oktober erhältlich. Die Farbauswahl ist mit Obsidian, Olive, Canyon und Fog an die aktuellen Pixel-Smartphones angepasst. Auch das Aluminiumgehäuse ist in verschiedenen Farben verfügbar: Matt-Schwarz, Silber, Pyrite und Gold. Neben dem Sportarmband bietet Google zahlreiche andere Armbänder aus Stoff und Metall an, um das Fitbit Edge verschiedenen Anlässen anpassen zu können. Im Test kommt Satin Pyrite mit Sportarmband in Olive zum Einsatz. Im Lieferumfang befinden sich zwei unterschiedlich lange Silikonarmbänder mit Soft-Touch-Beschichtung. Die kleinere Variante eignet sich für einen Handgelenkumfang von 130 bis 170 mm, die größere für 170 bis 210 mm.
Das Gehäuse des Fitbit Edge besteht aus Aluminium und misst 39,22 × 25,56 × 11,58 mm. Ohne Armband wiegt der Tracker 17,7 Gramm. Damit fällt das Gerät größer und schwerer aus als das Fitbit Air. Dessen Sensoreinheit misst 34,9 × 17,0 × 8,3 mm und bringt ohne Armband lediglich 5,2 Gramm auf die Waage. Die Pixel Watch 5 ist mit ihrem runden Gehäuse und einem Gewicht von 31 beziehungsweise 36,7 Gramm deutlich größer.
Die Verarbeitung des Fitbit Edge ist hervorragend. Der Übergang vom Display zum Gehäuse ist quasi nahtlos und scharfe Kanten gibt es keine. Die Taste bietet einen sehr guten Druckpunkt. Google schafft es zudem durch schwarze Hintergründe auf den Zifferblättern erneut, dass man keinen Übergang zwischen AMOLED-Display und Rand erkennt. Das erweckt den Eindruck, das Display belege die sichtbare Fläche vollständig. Erst wenn man das Gerät gegen das Licht hält oder durch Inhalte wischt, sieht man, dass der Rand sogar relativ breit ist und bei rund 3 bis 4 mm je Seite liegt.
Für den Wechsel des Armbands nutzt Google einen anderen Mechanismus als bei der Pixel Watch, obwohl sich die Silikonarmbänder sehr ähneln. Anstatt neben dem Armband am seitlichen Rand die Arretierung herunterzudrücken und das Armband leicht zu drehen, wird dieses über kleine Laschen an der Unterseite des Fitbit Edge gelöst. Diese müssen auch nicht gedrückt, sondern nach außen gehebelt werden. Das funktioniert im Alltag sehr gut und ist ein durchdachter neuer Ansatz. Um neue Armbänder zu befestigen, werden diese einfach an den Tracker gedrückt. Dabei muss man darauf achten, so stark zu