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heise+ | Mailadresse oder Passwort geleakt? So reagieren Sie richtig
Der Dienst „Have I Been Pwned?“ klärt, welche Ihrer Daten von bekannten Lecks betroffen sind. Wie Sie mit dem Feedback richtig umgehen, verrät unser Artikel.
Wer herausfinden will, ob seine persönlichen Daten im Zuge eines Hackerangriffs oder einer Malwareinfektion in kriminelle Hände gelangt oder gar offen im Web einsehbar sind, kann Have I Been Pwned (HIBP) befragen. Der Onlinedienst des Sicherheitsforschers Troy Hunt basiert auf Datenbanken mit Informationen zu öffentlich gewordenen Leaks, die der Betreiber laufend um neue Fälle ergänzt. Als Quellen dienen unter anderem direkte Meldungen betroffener Unternehmen, Hinweise von Sicherheitsfirmen, Leak-Sites erpresserischer Ransomware-Gangs und Datenpakete aus Untergrundforen.
Für kostenlose Einzelabgleiche stellt die Startseite von haveibeenpwned.com ein Formular bereit, das E-Mail-Adressen entgegennimmt. Im Falle einer Übereinstimmung liefert der Prüfdienst eine Übersicht aller öffentlich durchsuchbaren Hacks zurück, in denen die angegebene Adresse auftaucht – dazu Hintergrundinformationen zum „Wann?“, „Wo?“ und „Wie?“ sowie eine Übersicht aller weiteren Datentypen, die ebenfalls Teil des Leaks waren. Ein zweiter HIBP-Service auf der Unterseite „Pwned Passwords“ testet eingegebene Passwörter ganz allgemein auf vergangene Kompromittierungen und lässt somit Rückschlüsse auf deren Sicherheit zu.
Was aber fängt man mit den zurückgegebenen Informationen an? Wann ist schnelles Handeln geboten, wann genügt „nur“ erhöhte Wachsamkeit etwa gegenüber personalisiertem Phishing – und wann ist es an der Zeit, das eigene Passwort zu ändern? Wir helfen bei der Einordnung der HIBP-Meldungen und geben Tipps zur richtigen Reaktion auf verschiedene Leak-Szenarien. Als Beispiele nutzen wir konkrete Leaks von der HIBP-Seite.
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