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Bericht der Weltwetterorganisation: Immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre
In der Atmoshäre sammeln sich immer mehr Treibhausgase. Das zeigt ein neuer Bericht der Weltwetterorganisation. Offenbar erholt sich die Natur von Hitze und Trockenheit nicht so schnell wie erwartet.
Es ist eine Entwicklung, die sich seit Jahrzehnten fortsetzt: Jahr für Jahr reichern sich immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre an. Auch 2025 sind die Konzentrationen von Kohlendioxid (CO2), Methan und Lachgas weiter gestiegen, zeigt der neue Bericht der Weltwetterorganisation (WMO). Seit 1990 hat sich der Einfluss langlebiger Treibhausgase auf die Erderwärmung um 56 Prozent verstärkt. Dadurch bleibt immer mehr Wärme im Klimasystem zurück.
Überraschend sei das nicht, sagt Sönke Zaehle vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. Besorgniserregend allerdings schon. Denn nicht nur die Konzentrationen steigen weiter. Auch die Geschwindigkeit, mit der sich die Treibhausgase über längere Zeiträume in der Atmosphäre ansammeln, hat zugenommen. "Die Tatsache, dass die Wachstumsrate eher steigt als fällt, zeigt, dass wir nicht genug tun", so Zaehle.
Bei der Rinderzucht entstehen große Mengen Methan. Australische Landwirte wollen das ändern - mit Hilfe einer Alge.
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Der mit Abstand größte Treiber dabei: CO2. Seit 1990 sei das, was den Klimaantrieb verstärkt habe, zu 80 Prozent CO2 gewesen. Wenn dieses Problem nicht angegangen werde, werde der Klimawandel nicht gestoppt, so Zaehle.
Verantwortlich dafür ist vor allem die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas. Überall gelangt dabei weiter Kohlenstoff in die Atmosphäre.
Das zu ändern, bleibe eine große Herausforderung, sagt Dagmar Kubistin vom Deutschen Wetterdienst. "CO2 greift in unser tägliches Leben ein. Wir sehen global, dass Länder sich weiterentwickeln: Wirtschaftswachstum, Industrialisierung und auch der Energieverbrauch steigt weltweit. Die regenerativen Energien werden immer mehr, aber sie sind halt noch nicht so weit, um das wirklich insgesamt aufzufangen", so Kubistin. Das müsse sich rasch ändern.
Die Zerstörung tropischer Wälder schreitet in hohem Tempo voran.
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Denn während Wälder und Ozeane zwar einen Teil des Kohlenstoffdioxids wieder aufnehmen, bleibt ein anderer über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende im Klimasystem zurück. Und diese natürlichen Helfer geraten zunehmend unter Druck.
Landökosysteme - also etwa Wälder, Böden und Pflanzen - absorbieren normalerweise etwa ein Viertel der menschlichen CO2-Emissionen. Doch bei zunehmend großer Hitze und Trockenheit funktioniert das immer schlechter. So auch während des starken El Niño 2023/2024. Das regelmäßig wiederkehrende Klimaphänomen hat natürliche Ursachen und tritt unabhängig vom menschengemachten Klimawandel auf. Allerdings kann die Erderwärmung die damit verbundene Hitze und Trockenheit zusätzlich verschärfen.