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Apples Kreativ-Abo bekommt KI-Helfer – vorerst nur auf Englisch
Apple kündigt KI-Assistenten in Logic Pro, Keynote, Pages und Numbers an. Final Cut Pro erhält MotionVFX-Inhalte. Die Updates kommen aber erst im November.
Apple baut sein Abopaket Creator Studio für Kreativschaffende weiter aus. Logic Pro für Mac sowie Keynote, Pages und Numbers erhalten KI-Assistenten, die auf Apples eigenen und OpenAI-Modellen basieren. Final Cut Pro bekommt neue Vorlagen, Effekte und Werkzeuge des Plug-in-Spezialisten MotionVFX. Die iWork-Apps Keynote, Pages und Numbers lassen sich über das Model Context Protocol an externe KI-Agenten anbinden. Die Aktualisierungen sollen im November über den App Store erscheinen. Einen konkreten Erscheinungstag nennt der Hersteller jedoch nicht. Erst Ende September hatte Apple neue Werkzeuge für Keynote, Pages, Numbers und Freeform nachgereicht.
Der neue Assistent in Logic Pro soll Produktionsabläufe erklären, beim Vorbereiten eines Songs helfen und eine Gesangsspur einrichten. Daneben verbessert Apple einige klassische Werkzeuge: Der „Stem Splitter“ trennt künftig auch einzelne Bestandteile einer Schlagzeugaufnahme voneinander. Der überarbeitete Browser fasst Loops, Instrumente, Effekt-Patches und weitere Sounds zusammen und bindet eine Splice-Mediathek ein. Mit „Music Understanding“ analysiert und verschlagwortet Logic Pro hinzugefügte Sounds – laut Apple lokal auf dem Gerät.
In den iWork-Apps berücksichtigen die Assistenten den Kontext des geöffneten Dokuments. In Keynote soll die KI etwa beim Erstellen, Animieren und Überarbeiten von Folien helfen, in Pages Texte entwerfen oder umstellen sowie in Numbers Tabellen anlegen, Daten visualisieren und passende Diagrammtypen vorschlagen. Sowohl der Logic-Assistent als auch die Office-Helfer starten als Beta und verstehen zunächst nur US-Englisch. Wann die Testphase endet und wann Deutsch hinzukommt, bleibt bislang offen.
Final Cut Pro für Mac integriert Inhalte und Werkzeuge des polnischen Anbieters MotionVFX, den sich Apple kürzlich einverleibt hatte; darunter Vorlagen, Grafiken, Titel, Übergänge sowie Werkzeuge für Rotoskopie, Tracking und Farbkorrektur. Bilder aus der Timeline lassen sich in Pixelmator Pro so bearbeiten, dass Änderungen wieder im Projekt landen. Hinzu kommen mehr Optionen für Keyframe-Easing, und die Transkription beherrscht 23 weitere, nicht näher von Apple genannte Sprachen. Clips lassen sich von der primären Handlung lösen und frei auf der Zeitleiste platzieren. Die Animationssoftware Motion erhält MotionVFX-Plug-ins etwa für Farbkorrektur und 3D-Kameratracking sowie Werkzeuge zur Bildgenerierung, Compressor kodiert Kinomodus-Videos von iPhone 18 Pro und iPhone Duo. Pixelmator Pro lernt mit „Generate Fill“, ausgewählte Bildbereiche anhand von KI-Prompts zu ergänzen. Die Funktion berücksichtigt dabei Apples Angaben zufolge Beleuchtung, Perspektive und Textur, damit sich das Ergebnis nahtlos ins Bild einfügt.
Final Cut Pro für Mac bindet Inhalte von MotionVFX nun direkt ein. Enthalten sind Vorlagen, Grafiken, Titel und Übergänge.
Der Content Hub von Final Cut Pro umfasst künftig neben Fotos und Hintergründen auch kuratierte Stockvideos; für Keynote, Pages und Numbers kündigt Apple neue Premium-Themes und Vorlagen an.
Über das Model Context Protocol (MCP) sollen externe KI-Agenten und Werkzeuge Inhalte in Keynote, Pages und Numbers lesen, ändern und Aktionen automatisieren können. Ob Freeform ebenfalls eine MCP-Schnittstelle bekommt und ob Zugriffe pro Dokument, Agent oder Sitzung freigegeben und Änderungen bestätigt werden müssen, geht aus Apples Ankündigung nicht hervor. Ebenso fehlen Angaben, wie Apple ungewollte Eingriffe oder das Abfließen von Dokumentinhalten unterbindet, für welche Anfragen welches KI-Modell zuständig ist und wann Inhalte das Gerät verlassen.
Dank MCP-Schnittstellen kann künftig beispielsweise ChatGPT Apples Office-Programme Pages, Numbers und Keynote bedienen.
Der Logic-Assistent benötigt macOS 27 Golden Gate und einen Mac, der Apple Intelligence unterstützt – also einen