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Mozilla Firefox 159: Smart Window checkt Preise und wieder verfügbare Artikel
Firefox 159 erweitert Smart Window um die Überwachung von Webseiten auf Preisnachlässe und wieder verfügbare Produkte. Neu sind zudem der native Teilen-Dialog unter macOS, Passwörter direkt in der Seitenleiste, geänderte Tastenkürzel und Web-APIs. Zugleich behebt Mozilla zahlreiche Fehler und schließt über 160 Sicherheitslücken.
Mit Firefox 159 baut Mozilla sowohl die Komfortfunktionen als auch die Web-Plattform des Browsers aus und behebt zahlreiche Fehler unter Windows, Linux und macOS. Im Mittelpunkt steht Smart Window: Die schrittweise eingeführte Funktion überwacht Web-Seiten auf Änderungen wie sinkende Preise oder erneut verfügbare Produkte und weist anschließend per Desktop-Benachrichtigung darauf hin.
Für die neue Website-Überwachung von Smart Window genügt im Chat der Befehl /watch, über den sich festlegen lässt, nach welchen Änderungen Firefox Ausschau halten soll. Mozilla führt als Beispiele Preisnachlässe und die erneute Verfügbarkeit eines Produkts an. Sobald eine passende Änderung erkannt wird, folgt eine Desktop-Benachrichtigung an den Anwender. Bereits eingerichtete Überwachungen lassen sich über die Tasks-Schaltfläche in der Symbolleiste sowie unter about:smartwindowtasks wieder auffinden. Laut Mozilla wird die neue Funktion allerdings nur schrittweise freigeschaltet, es kann somit noch einige Zeit vergehen, bis alle Anwender Zugang zu dieser erhalten.
Neuerungen bringt Firefox 159 auch für die Sicherheit und den integrierten KI-Chatbot. Gespeicherte Passwörter sind fortan standardmäßig über die Firefox-Seitenleiste erreichbar, ohne dass sie dort zuvor als Werkzeug hinzugefügt werden müssen. Beim Zusammenfassen einer Seite übermittelt der Browser künftig wiederum die Web-Adresse statt des Seitentextes an den jeweiligen Chatbot-Anbieter. Insbesondere bei langen Seiten soll dadurch verhindert werden, dass lediglich ein Teil zusammengefasst wird, weil der übertragene Text abgeschnitten wurde.
Auch bei der Bedienung nimmt Mozilla Anpassungen vor und belegt mehrere Tastenkombinationen neu. Die Suche innerhalb geöffneter Tabs liegt unter Windows und Linux jetzt auf Ctrl+Shift+A, unter macOS auf Cmd+Shift+A. Erweiterungen und Themes erhalten mit Ctrl+Shift+F beziehungsweise Cmd+Shift+E ebenfalls neue Kürzel. Individuell verändern und an die eigenen Wünsche anpassen lassen sich die Tastenkombinationen über about:keyboard.
Mehrere Neuerungen betreffen speziell macOS. Beim Teilen verwendet Firefox nun den nativen Teilen-Dialog des Betriebssystems, der neben einer Vorschau der Website und zuletzt verwendeten Kontakten auch AirDrop, Nachrichten und weitere Apps einblendet. Zudem können nun mehrere markierte Tabs gemeinsam geteilt werden. Ist Firefox als Standard-Browser eingerichtet, öffnen Apps wie ChatGPT Seiten für eine Anmeldung über den Standard-Browser künftig in Firefox und nicht mehr in Safari. Eine Korrektur betrifft zudem die Apple Writing Tools: Auf Websites wie Gmail konnte deren Ersetzen-Funktion irrtümlich Inhalte aus der Zwischenablage anstelle des neu formulierten Textes einfügen. Darüber hinaus sollen schnelle Gamepad-Eingaben in Browser-Spielen unter macOS nicht länger verloren gehen.
Einen umfangreichen Teil von Firefox 159 machen erneut Fehlerkorrekturen aus. So öffnet der Datei-Upload-Dialog nun wieder den zuletzt für Uploads genutzten Ordner, statt etwa zum Download-Ordner zu wechseln, wenn dort zuletzt eine Datei gespeichert wurde. Behoben ist außerdem ein stark wachsender Speicherverbrauch bei minimierten Fenstern mit geöffneten Websites wie der Zoom-Web-App. Weitere Probleme traten nur bei bestimmten Kombinationen aus Betriebssystem und Hardware auf: Unter Windows konnten Videos mit aktiviertem Nvidia RTX Video HDR Darstellungsfehler zeigen, während Firefox unter Linux mit AMD-Grafik beim Anzeigen von Karten- oder Ortsergebnissen auf Websites wie ChatGPT übermäßig viel Speicher beanspruchte. Unter Wayland bestand wiederum die Gefahr, dass sich angeklickte Tabs unbeabsichtigt als neues Fenste