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Künstliche Intelligenz - Sie galten jahrelang als die Rebellen gegen Big Tech – jetzt droht ein Schweizer Datenschutz-Pionier Mitarbeitern mit Rauswurf, wenn sie KI verweigern
Proton steht momentan in der Kritik, die Nutzung von KI im Unternehmen erzwingen zu wollen.
(Bildquelle: Valerie M/peopleimages.com - stock.adobe.com)
Proton positioniert sich seit Jahren als datenschutzfreundliche Alternative zu den großen Technologiekonzernen. Aktuell scheint der Schweizer Anbieter intern jedoch einen strukturellen Umbruch zu vollziehen: Um die Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag zu etablieren, müssen sich bestimmte Mitarbeiter bis Mitte November verpflichtenden Neubewerbungsgesprächen unterziehen.
Wie aus einer geleakten internen E-Mail (via Reddit) hervorgeht, prüfen dabei teamfremde Führungskräfte die individuelle KI-Nutzung der Mitarbeiter – mit möglichen Konsequenzen für die Angestellten.
Das Vorgehen offenbart einen inhaltlichen Widerspruch: Während das Unternehmen öffentlich dementiert Stellenabbau zu betreiben, weist das interne Memo deutlich auf mögliche Konsequenzen für die Rolle und die Weiterbeschäftigung derjenigen hin, die den neuen Anforderungen nicht entsprechen.
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Nach dem Leak der E-Mail auf Reddit hat Proton noch am selben Tag ein offizielles Statement auf der Seite veröffentlicht. Das Unternehmen stellt darin klar, dass es keine Entlassungen durchführe und auch KI nicht als Ausrede verwenden würde, um sie zu begründen. Proton sei weiterhin aktiv auf der Suche nach Talenten und stelle weiterhin aktiv ein.
Die angesetzten Gespräche seien lediglich ein Mittel, um zu überprüfen, wie Kollegen sich an neue Werkzeuge anpassen, wer Unterstützung benötige und wer künftig eine Führungsrolle übernehmen könne.
AI is fundamentally changing how we build products and how we work. The capabilities Proton needs are evolving, and we must accelerate our transformation to remain competitive and deliver on our mission.
Getting this right is critical to Proton’s future. We need people who can translate AI’s capabilities into better products, stronger execution, and new ways of working—and who approach this change with curiosity, judgment, and urgency.
Last week, Andy interviewed more than 40 senior leaders across Engineering and Product to begin this process. We are now extending re-interviews more broadly to assess how people are adapting to AI and whether they have the capabilities and approach needed for Proton’s next phase.