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Mercedes GLC: Zwei Varianten mit 85-kWh-Batterie nachgereicht
Mercedes reicht für den elektrischen GLC zwei Einstiegsvarianten nach, die etwas weniger leisten und geringfügig weniger teuer sind.
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Kurz nach dem Verkaufsstart des elektrischen GLC reicht Mercedes zwei weitere Varianten nach, die den Einstieg etwas weniger kostspielig machen. Dafür muss der Kunde mit ein paar Einschränkungen leben: Der Energiegehalt der Batterie ist rund 9 kWh kleiner und dem Basismodell GLC 250 fehlt der Allradantrieb. Ein erster Rabatt wird bereits im Konfigurator gewährt.
Offiziell kostet der GLC 250 mindestens 64.736 Euro, der GLC 300 wird ab 68.306 Euro angeboten. Im Konfigurator gibt es einen Nachlass, mit dem die Preise auf 61.499 bzw. 64.891 Euro sinken. In beiden Modellen hat die Batterie einen Netto-Energiegehalt von 85 kWh. Die maximale Ladeleistung liegt bei 320 kW. Mercedes nennt für die Aufladung von 10 auf 80 Prozent eine Zeit von 22 Minuten. Das würde einer durchschnittlichen Netto-Ladeleistung von rund 162 kW entsprechen. Die Werksangaben gleichen denen der großen Batterie im CLA, bei dem mein Kollege Clemens im Test bis zu 350 kW auf der Ladesäule ablesen konnte. Der GLC 250 soll im WLTP bis zu 647 km schaffen, der GLC 300 mit Allradantrieb 613 km.
Eigenwillig bleibt die Entscheidung, DC-Laden an 400 Volt nur gegen Aufpreis zu ermöglichen. Zwar sind die meisten DC-Ladepunkte hierzulande mit 800 bis 1000 Volt versehen, doch die Vorstellung, vor einer 400-Volt-Säule zu stranden, wird zumindest einige dazu bewegen, die 655 Euro draufzulegen. Mit dem gleichen Aufpreis ist das AC-Laden mit 22 kW versehen. Ohnehin geht Mercedes an einigen Stellen in der Preisliste nassforsch voran. Zwar ist die Serienausstattung durchaus nicht karg, doch mit den meist gewählten Extras sind 70.000 Euro auch für den GLC 250 rasch überschritten.
Schon das Basismodell mit Heckantrieb bietet 260 kW und 505 Nm. Mercedes nennt 5,9 Sekunden im Standardsprint und 210 km/h Spitze. Schneller sind auch die anderen Modelle nicht. Der GLC 300 leistet 310 kW und bietet 800 Nm, was im Sprint auf 100 km/h eine Zeit von 4,7 Sekunden möglich machen soll. Damit bleibt der GLC 300 bei den Fahrleistungen kaum hinter dem aktuellen Topmodell zurück. Vermutlich wird auch deshalb binnen Jahresfrist ein GLC mit AMG-Logo nachgeschoben, der dann erheblich mehr als 400 kW bietet.
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