// EUROGAMER.DE — GAMING
James Gunn will Peacemaker, Krypto und John Stewart zu den Diamanten des DCUs schleifen
James Gunn erklärt den DCU-Fahrplan: Neben Ikonen wie Superman will der Studio-Chef auch Nischenfiguren wie Peacemaker zu Hauptträgern der Reihe machen.
Wer an DC denkt, denkt vermutlich zunächst an Ikonen wie Batman, Superman oder Wonder Woman. Auch wenn Superman das neue DC-Universum von James Gunn im Kino eröffnete, haben sonst eher weniger bekannte Charaktere Auftritte im DCU gehabt. Das hat nicht nur für einige hochgezogene Augenbrauen gesorgt, sondern auch für einige Kritik. In den sozialen Medien hat der DC-Chef nun noch einmal seine Pläne für die Zukunft erklärt.
“Ihr könnt euch meine Aussagen vom 23. Januar ansehen, als wir angefangen haben, und ich sagte, wir würden genau das tun, was wir gerade tun“, schreibt DC-Chef James Gunn auf Threads. “Ich habe gesagt, dass einige Geschichten eigenständig sein würden, so wie es bei den Guardians-Filmen der Fall war (was auf Clayface zutrifft), und dass andere Geschichten Teil einer größeren Erzählstruktur sein würden, wie es bei der Superman-Saga der Fall ist. Dennoch sollte jedes einzelne Element der größeren Geschichte für sich allein funktionieren, unabhängig davon, ob man den Rest gesehen hat oder nicht.”
Damit spricht Gunn vor allem ein Problem an, welches auch das MCU plagt. Denn nahezu jede Geschichte muss im MCU auch ein größeres Narrativ bedienen und sich darin eingliedern. Und wenn ein Projekt wie Eternals scheitert, werden sämtliche Pläne über Bord geworfen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Charakterentwicklung von Bruce Banner und Hulk. Genau das möchte Gunn umgehen und Kino- und Serienerfahrungen bieten, die kein exzessives Hintergrundwissen benötigen.
Anschließend geht er auch auf die weiteren Pläne im DCU ein. Dabei betont er, dass er auch andere Charaktere in den Mittelpunkt stellen will, als die üblichen “Diamanten”. Neben den großen Drei, Wonder Woman, Batman und Superman, möchte Gunn auch drei weitere Charaktere zu Diamanten machen. Dabei nennt er Peacemaker, Krypto und John Stewart und deutet damit eine stärkere Fokussierung auf jene Charaktere an.
Ein Nutzer kommentierte den Beitrag und meinte, dass er es sowieso besser fände, wenn nicht alle Geschichten einem größeren Narrativ dienen müssten. Gunn stimmt dabei zu: “Da stimme ich voll und ganz zu. Das DCU ist einfach ein alternatives Universum; wir können an jedem Ort und zu jeder Zeit einsteigen und genau DIESE Geschichte erzählen. Mir missfällt die Vorstellung, dass einzelne Geschichten nur dann Bedeutung haben, wenn sie zu etwas anderem führen. Dass manche Leute das nicht verstehen, ist mir ein Rätsel, denn Star Wars macht das im Grunde schon seit 50 Jahren in Filmen, Serien, Spielen und Büchern, zugegebenermaßen ohne diese stilistische Vielfalt.”
Die nächste Geschichte, die wieder zu einer größeren Saga gehört, wird dabei der zweite Superman-Film sein. In Man of Tomorrow werden sich Lex Luthor und Superman verbünden, um es mit dem Schurken Brainiac aufzunehmen. Der Film soll am 8. Juli 2027 erscheinen.