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WhatsApp: Gruppen-Chats mit Pins, Statusfreigabe und neuem Filter
WhatsApp baut seine Gruppenchats mit vier neuen Funktionen aus: Nachrichten können nun dauerhaft angepinnt und Verläufe nachträglich für neue Mitglieder freigegeben werden. Statusmeldungen lassen sich gezielt mit Gruppen teilen, ein Filter bündelt zudem ungelesene Chats mit Erwähnungen, direkten Antworten und @alle-Nachrichten.
Fixierte Nachrichten können mit dem Update nun auf Wunsch einen dauerhaften Platz am oberen Rand eines Gruppenchats erhalten. WhatsApp führt derzeit die Option ein, einzelne Beiträge ohne zeitliche Begrenzung anzupinnen, statt sie nach einer festgelegten Zeitspanne automatisch verschwinden zu lassen. Wichtige Informationen oder Absprachen können dadurch dauerhaft hervorgehoben bleiben.
Erweitert wird außerdem die bereits zu Jahresbeginn eingeführte Funktion, neuen Gruppenmitgliedern den bisherigen Nachrichtenverlauf zugänglich zu machen. Bisher kann beim Hinzufügen einer Person über einen Schalter bestimmt werden, ob die letzten Nachrichten der Gruppe übermittelt werden. Künftig ist die Freigabe auch nach dem Beitritt möglich: Durch Antippen des Namens des neuen Mitglieds im Chat lassen sich aktuelle Nachrichten rückwirkend übermitteln. Die auf diese Weise weitergegebenen Nachrichten bleiben dabei ebenso wie persönliche Chats Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Neu sind darüber hinaus Statusmeldungen, deren Empfängerkreis auf eine einzelne Gruppe beschränkt werden kann. Inhalte müssen damit nicht einem allgemeineren Kreis zugänglich gemacht werden, wenn sie ausschließlich für Mitglieder einer bestimmten Gruppe gedacht sind. Als Beispiel führt WhatsApp Updates aus einem Lauf-Club an, die nicht zwangsläufig in einen Familienchat gehören. Alle Mitglieder der jeweiligen Gruppe können solche Statusmeldungen sehen, darauf reagieren und eigene Beiträge hinzufügen. Analog zum regulären WhatsApp-Status werden die Inhalte nach 24 Stunden automatisch gelöscht.
Für eine schnellere Orientierung in stark frequentierten Gruppenchats soll ein zusätzlicher Filter sorgen. In der gefilterten Ansicht erscheinen dabei ausschließlich ungelesene Gruppenunterhaltungen, in denen die betreffende Person entweder erwähnt wurde oder eine direkte Antwort erhalten hat; auch Nachrichten mit einer @alle-Erwähnung fließen mit ein. Besonders relevante Unterhaltungen sollen sich auf diese Weise schneller erkennen lassen.
Daneben verweist WhatsApp auf bereits verfügbare Funktionen für Gruppen. Soll ein Nebengespräch nicht vor allen Mitgliedern stattfinden, kann auf eine Gruppennachricht privat geantwortet werden. Bei Abstimmungen wiederum lässt sich die Möglichkeit mehrerer Antworten abschalten, wenn nur eine eindeutige Auswahl vorgesehen ist. Für große Gruppen stehen zudem Mitgliedslabels bereit, über die Teilnehmer abhängig von der jeweiligen Gruppe zusätzliche Angaben zu ihrer Rolle hinterlegen können. Als Beispiele nennt der Dienst in der Vorstellung „Sams Vater“ für eine Elterngruppe und „Schatzmeister“ für eine Freiwilligengruppe.